Amesdorf l Die bauliche Abnahme ist noch nicht erfolgt. Doch das stört die Anlieger der Siedlung nicht, das neue Pflaster schonmal bei ihrem mittlerweile 7. Straßenfest zu testen. "Vor zwei Jahren hatten wir doch angekündigt, die Straße selbst zu bauen", zielt Ines Hartwig auf die immer wieder verschobene Baumaßnahme der Stadt Güsten. "Ist doch aber schön geworden jetzt, oder?" Naja, bis auf ein paar Schönheitsfehler, die zuletzt noch ausgebessert wurden, sei man zufrieden. Übermäßig mit Gebühren belastet werden die Anlieger auch nicht. In Amesdorf gibt es "wiederkehrende Straßenausbaubeiträge", die sich auf einen langen Zeitraum auf alle Einwohner verteilen.

Die "Feuertaufe" habe die Oberflächenentwässerung bei den jüngsten Wolkenbrüchen jedenfalls auch bestanden, meint Jens Herdam und hofft, dass der Kanal aus Richtung Acker sauber bleibt auch künftige Wassermassen schluckt.

Unterdessen bolzen die Kinder auf dem glatten Pflaster, das natürlich geeigneter dafür ist als das mittelalterliche zuvor. Im Oktober hatte die Baumaßnahme begonnen.

Marianne Altermann, die seit 1961 hier wohnt, möchte noch ihre Dankbarkeit gegenüber Ines Hartwig ausdrücken, die immer die organisatorischen Fäden für die Straßenfeste in die Hand nimmt. Jetzt hoffen die feierfreudigen "Siedler" übrigens auf das nächste - offizielle - Einweihungsfest. Vielleicht gibt Bürgermeister Helmut Zander einen aus ...?

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