In der Urlaubszeit wollen sich auch die Prominenten der Stadt vom Alltagsstress erholen. Wo sie die schönsten Wochen des Jahres verbringen, verrieten sie der Staßfurter Volksstimme bei einer Umfrage.

Staßfurt l Oberbürgermeister René Zok plant mit seiner Frau und seiner Tochter eine einwöchige Flugreise in das wunderschöne Italien. "Dort wollen wir in erster Linie den anderen Kulturkreis und die andere Klimazone kennen lernen und uns die historischen Gemäuer anschauen", sagte das Stadtoberhaupt. Bei den Stadtbesichtigungen soll aber auch die Erholung nicht zu kurz kommen.

Die ist für René Zok besonders wichtig, denn für die Oberbürgermeisterwahl im kommenden Frühjahr, bei der er nach seiner siebenjährigen Amtszeit erneut antreten will, braucht er viel Kraft und Energie.

FDP-Fraktionschef Johann Hauser verbringt mehrere Wochen in Bayern. "Dort überwache ich die Forstarbeiten in meinem Fichtenwald. Das Holz muss zum Schutz gegen den Borkenkäfer sofort aufgearbeitet werden. Zudem werde ich unserem ältesten Sohn Johannes bei den Erntearbeiten helfen", sagte der Atzendorfer.

"Ich werde nach 30 Jahren im Urlaub mal wieder ein Buch lesen."

Der Geschäftsführer des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Bode-Wipper, Andreas Beyer, sagte: "Ich fahre mit meiner Familie für zwei Wochen nach Dänemark, um mich zu erholen und Urlaub zu machen." Er freut sich schon darauf, mit seinem Sohn spielen zu können. Beyer ist ein echter Tierfreund. Deshalb nimmt er auch seine beiden Hunde mit in den Urlaub.

Den neuen evangelischen Pfarrer für Hecklingen, Neundorf und Leopoldshall, Kornelius Werner, zieht es mit seiner Frau und seinem Sohn in einen kleinen Ort im Müritz-Nationalpark. Er will in einem See baden sowie beim Fahrradfahren entspannen. Vielleicht, so Werner, fahren wir auch noch einen Tag an die Ostsee.

Die Vorsitzende des Theater-Fördervereins, Karin Marzahn, verbringt ihren Urlaub in Ungarn, woher ihr Mann stammt. "Wir wollen dort Verwandte besuchen."

Zudem will die Vereinschefin in Budapest das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. "Wir wollen die Kontakte zur dortigen Musikschule Béla Bartók vertiefen. Wir wollen die ungarischen Musiker im Jahr 2016 zum 60-jährigen Bestehen unserer Kreismusikschule Béla Bartók im Austausch nach Staßfurt einladen", berichtete Marzahn.

Seinem Heimatort Rathmannsdorf hält der Stadtratsfraktionschef der Linken und Ortsbürgermeister, Klaus Magenheimer, auch in den Sommermonaten die Treue. "In diesem Jahr fahren wir nicht weg. Ich kümmere mich in der Ferienzeit um meine kleine Enkelin Sofie-Luise. Ich werde sie aus dem Kindergarten abholen und mit ihr zum Beispiel in den Staßfurter Tierpark gehen", sagte der Kommunalpolitiker und fügte hinzu: "Ich werde nach 30 Jahren im Urlaub mal wieder ein Buch lesen. Da schaue ich in die neueste Auflage von Jan Kortes ,Geh doch rüber. Feinste Beobachtungen aus Ost und West`."

"Wir verbringen unseren Sommerurlaub auf unserer Terrasse."

In dem inzwischen in dritter Auflage erschienenen Band schildert der aus Niedersachsen stammende Bundestagsabgeordnete der Linken in zwei Dutzend unterhaltsamer Episoden seine Erlebnisse und Erfahrungen aus beiden Teilen Deutschlands.

"Außerdem will ich im Urlaub auch noch unseren Flur tapezieren", führte Magenheimer weiter auf.

Sein CDU-Kollege Heinz Czerwienski geht es in den schönsten Wochen des Jahres ähnlich. "Wir verbringen unseren Sommerurlaub auf unserer Terrasse. Wir haben ein schönes Häuschen mit einer schönen Anlage in Staßfurt. Da fühlen sich meine Frau und ich sehr wohl", verriet der CDU-Fraktionschef. Geplant sei aber ein Besuch der Kinder.

Czerwienski: "Wir nutzen regelmäßig den Herbst, um auf Gran Canaria Sonne nachzutanken. Dort treffen wir uns immer mit 15 Familien. Das macht richtig Spaß."

Der neue Stadtratschef, Hohenerxlebens Ortsbürgermeister Sven Wagner (SPD), hat die Ferien schon hinter sich. "Im Urlaub waren wir dieses Jahr bereits mit unseren Kindern auf Fuerteventura. Tolles Wetter, schöner Strand, richtig schön erholsam", so Wagners Kurzfazit.

   

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