Der Asphalt liegt, letzte Fahrbahnmarkierungen folgen in diesen Stunden. Sie werden Anfang der nächsten Woche abgeschlossen. Spätestens am Dienstag soll der Verkehr auf der wichtigsten Verbindung zwischen Staßfurt und Egeln wieder rollen.

Unseburg/Löderburg-Lust/Wolmirsleben (fro) l "Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, die neue Straße noch erleben zu dürfen." Christel Pfeiffer ist sehr glücklich darüber, dass sie es jetzt darf. Sie teilt die Freude mit ihrem Mann Karl-Heinz, der sich lobend in Richtung Magdeburg äußert: "Hat also der Minister sein Versprechen doch in relativ kurzer Zeit eingehalten."

Wie die Unseburger sind in den vergangenen vier Wochen sehr viele Kraftfahrer aus dem Raum Egeln etliche Kilometer auf Umleitungsstrecke geschickt worden, wenn sie nach Staßfurt wollten. "Das waren täglich zehn Kilometer mehr zur Arbeit und zurück als normal", schätzt Christel Pfeifer.

Am Montag soll das nun Geschichte sein, wie Harald Müller, Fachbereichsleiter Betrieb und Verwaltung der Straßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Niederlassung West, orientiert. Die Fahrbahnmarkierung der Landesstraße 71 zwischen Braunschem Kreuz bei Löderburg-Lust und Unseburg soll heute bereits erledigt sein. "Eine Traumbaustelle", blickt Fahrbahn-Markierer Gilbert Naumann auf die Tage hier zurück und meint damit das verkehrsfreie Arbeiten. Bis spätestens Dienstag werden er und seine Kollegen restliche Markierungen hier und auch in Wolmirsleben aufbringen. Während die freie Strecke auf einer Länge von vier Kilometern rund eine halbe Million Euro kostete, war die etwa 1000 Meter lange Ortsdurchfahrt im Verlauf der Landesstraße 70 in Wolmirsleben für rund 225 000 Euro von der Staßfurter Straßenbaufirma zu haben. Gestern wurden noch Einbauten, wie Schächte und Schieberpappen höhengerecht angepasst.

"Die Verkehrsfreigabe Wolmirsleben kann erst Dienstag im Laufe des Tages erfolgen, da die Nähte der zahlreichen Flickstellen auf der freien Strecke in Richtung Atzendorf noch ordnungsgemäß aufgeschnitten und bituminös vergossen werden müssen", so Müller.

Bleibt jetzt nur noch das Stück an Unseburg vorbei - Richtung "Schwarzes Ross", das an die alte Betonplattenpiste erinnert. Die reichte einst von Staßfurt bis dorthin.

 

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