Die Brumbyer können jetzt auf trockene Häuser hoffen: Die neue Flutmulde in der Üllnitzer Straße wurde jetzt samt neuem Gehweg feierlich übergeben.

Brumby l Eine ganze Reihe von Bürgern fanden sich am Dienstag zur Einweihung des neuen Gehwegs in der Üllnitzer Straße in Brumby ein. Für die Einwohner und die Stadt Staßfurt war der Bau eine wichtige Investition. Deshalb waren Oberbürgermeister Rene Zok, Ortsbürgermeister Peter Rotter, Ortschaftsrat Peter Maier sowie Vertreter von Stadtverwaltung und weiteren Behörde persönlich anwesend, um den Scherenschnitt zu vollziehen.

Oberbürgermeister René Zok erklärte, dass der Bau am 9. April begonnen und am 30. Juli beendet wurde. Er bedankte sich bei einer Straßen- und Tiefbaufirma aus Unseburg sowie beim Ingenieurbüro Konrad Scholze, der die Bauleitung innehatte. "Konrad Scholze aus Osterode ist seit den 90er Jahren in Brumby tätig und hat immer gut gearbeitet", so Zok. Ein Dank im Voraus ging an die Gesellschaft für territoriale Sanierung und Innovation (GSI) Hohenerxleben, die die Grünanlagen am Gehweg anlegen wird.

"Der neue Gehweg hat eine Länge von 490 Metern und die vorgeschriebene Breite von 1,50 Meter", erklärte Zok weiterhin. "Und hier sind wir auch gleich an der heikelsten Stelle", sagte er vor der Gruppe, die sich an der Flutmulde versammelt hatte. Dort, vom tiefsten Punkt der Straße, führt die neue Flutmulde direkt über den Gehweg in den Graben.

Der Oberbürgermeister betonte: "Die Regenwasserproblematik hier in Brumby war uns seit Jahren bekannt und ein Anliegen. Hier lag einer der Schwerpunkte des Regenwasserproblems, da die Anwohner hier auch erhebliche Schwierigkeiten mit ihrem Eigentum hatten." Zok zeigte sich erleichtert, dass das Problem endlich eine Lösung gefunden hat. Jetzt müssen Autofahrer im Extremfall hoffentlich nicht mehr durch einen halben Meter hohes Wasser fahren, die Häuser der Anwohner bleiben trocken und häufige Außenwandsanierungen bleiben aus.

Neben Gehweg und Flutmulde hatten die Bauarbeiter bei der Sanierung auch die Bushaltestelle angepasst und die Sitzgelegenheit im Wartehäuschen erneuert. Außerdem soll noch eine Sitzbank aus dem Projekt des Seniorenbeirats am neuen Gehweg aufgestellt werden.

"Auch das Mosaik weiter vorn im Gehweg wurde erneuert. Dort ist die Jahreszahl 1899 eingelassen. In diesem Jahr hatte man in Brumby mit der Befestigung des Ortes begonnen", erklärt Ortschaftsrat Peter Maier ein weiteres Detail.

Zum Thema Finanzen sagte René Zok: "Die Maßnahme hat insgesamt 200000 Euro gekostet. Davon wurden 85000 Euro aus der "Dorferneuerung" vom Alff (Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten) gefördert und die Landesstraßenbaubehörde, als Träger der Landstraße 63, steuerte 10000 Euro bei."

Im Jahr 2015 sollen die Bürger über Straßenausbaubeiträge an der Sanierung beteiligt werden, kündigte der Oberbürgermeister an.