Die St.-Petri-Kirche in Brumby ist wieder komplett. Die zwei Kugeln von der Turmspitze haben Handwerker jetzt per Kran wieder aufgesetzt.

Brumby l Nachdem ein Sturm im Dezember 2013 eine der beiden Kugeln von der Kirchturmspitze in Brumby gefegt hatte, haben Handwerker bei einem Kraneinsatz im März die zweite Kugel sowie die Wetterfahne zur Reparatur heruntergeholt.

Nachdem sie die Kugeln repariert hatten, war es in dieser Woche endlich so weit, dass diese mit einem großen Kran vom Kantorberg aus auf die Turmspitze gesetzt werden konnten. Der Schönebecker Spenglermeister Christian Meussling erklärte: "Die durchgerosteten Achsen beider Kugeln wurden erneuert. Die Kugeln selbst und die Wetterfahne wurden aufgearbeitet, blieben aber ansonsten original erhalten."

Da die Kugeln nicht geöffnet wurden, war es nicht möglich, sie mit Dokumenten und Presseartikeln aus dem aktuellen Jahr zu bestücken. Es wurden lediglich Ausbeulungen beseitigt und die Befestigung an der Achse erneuert.

Den Kran hatten die Handwerker ab sechs Uhr am Morgen in der Straße Am Kantorberg aufgebaut. Mit seinem bis zu 75 Meter ausfahrbarem Ausleger überragte er die Kirche. Auf der südlichen Seite des Gotteshauses wurde an einem Stahlseil eine Kabine herabgelassen. An ihrer Außenwand wur- den die beiden Achsen mit Kugeln und Wetterfahne befestigt.

Christian Meussling und Henry Brösel von der Schönebecker Baufirma, die für die Aktion zuständig war, bestiegen die Kabine und auf ging`s nach oben. Hier wurde zuerst die nördliche Kugel mit der Wetterfahne auf den Stumpf aufgesteckt und befestigt, anschließend war die südliche Turmkugel dran. Die Kirchgemeinde hatte sich zur Montage per Kran statt per Baugerüst entschieden, weil diese Methode kostengünstiger war.

Einige Brumbyer waren gekommen, um mit Pfarrer Gottfried Eggebrecht das nicht alltägliche Ereignis zu beobachteten und fotografierten. Die Spitze der St.-Petri-Kirche ist nun wieder komplett.

 

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