Die neue Bodebrücke in Staßfurt sorgt nach wie vor für Gesprächsstoff. Die Volksstimme erinnert nochmal mit einigen Foto-Impressionen an die große Einweihungsfeier.

Staßfurt l "Danke an die Bauleute. Die Brücke ist eine Schau!", erklärte am Donnerstag noch Frank John aus Löderburg am Lesertelefon. Er sei mit seiner Frau am Mittwochabend erst aus dem Urlaub gekommen, und man habe das neue Bauwerk gleich benutzen können. "Auch die Beleuchtung mit den LED-Lampen ist völlig ausreichend. Und der Kreisverkehr lässt sich ebenfalls gut fahren."

Besonders die Gewerbetreibenden wird die Freigabe des wichtigen Verkehrsweges über die Bode freuen. Immerhin wurde die Brücke etwa einen Monat früher als geplant übergeben. Konditormeister Manfred Bechstein aus der Schillerstraße unweit des Nord-Ufers: "Bei der Auslieferung haben wir die weiteren Wege schon gespürt." Seine 650 Brötchen fürs Brücken-Picknick waren übrigens nach 90 Minuten verteilt, die 500 Würste vom Landhaus-Grill schon nach einer halben Stunde. Und am Getränkestand wurde die Schlange auch nach der Brückenfreigabe nicht kürzer. Die Kosten hatte übrigens kurzfristig der Auftragnehmer übernommen.

Sein Windspiel, das den neuen Kreisverkehr ziert - es entstand 1981 im CAS bei einer Künstlerwerkstatt -, beschrieb der Künstler Achim Kühn (72)aus Berlin mit dem Grundgedanken seiner Werke, Gegensätze darzustellen. So sollen die schweren drei äußeren Teile die Kraft ausdrücken, die die beweglichen leichten Spiele umfassen. Es ist übrigens beweglich und nichts für Kinderfinger, weshalb es so lange dauerte, bis ein geeigneter Standort gefunden wurde, erklärte Oberbürgermeister René Zok. Er und auch der Künstler vergaßen nicht, den kürzlich verstorbenen ehemaligen Direktor des CAS zu würdigen. Joachim Lochmann habe diese Werkstatt immer unterstützt. Weitere Werke aus jener Zeit stehen am Sperlingsberg.

   

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