Einen verregneten Start legte der Tag der offenen Tür der Güstener Kameraden hin, der eigentlich schon am Vorabend mit einem Fackelumzug begann. Doch wie er konnte alles andere dann doch planmäßig laufen. Mit Fackeln, Feuer und dem Florian, dem Schutzheiligen der Feuerwehrleute, der auch dem mittlerweile traditionellen Lauf in Güsten seinen Namen gibt.

Güsten l Mit insgesamt 45 Teilnehmern in den unterschiedlichen Altersklassen reichte die Laufveranstaltung zwar nicht ganz an die Zahlen des Vorjahres, doch jeder einzelne Starter strengte sich nicht minder an. Immerhin schickten fast alle Wehren der Saale-Wipper Vertreter ins Rennen. Gestaffelt nach Alter galt es bis zu 1400 Meter rund ums Karee und den Ratsteich zu absolvieren. Lohn für die Besten waren Pokale vom Feuerwehrverein und Sachpreise wie Sporttaschen oder Fußbälle von der Volksstimme. Alle erhielten zudem Teilnehmer-Urkunden.

Eine Premiere erlebten die Gäste mit der neuen Gulaschkanonen-Crew. Tobias und Mike Schmidt sowie Heiko Hesse sind quasi der Generationenwechsel, wurden von den Löderburger Kameraden Thomas Schumann, Jennifer Bischoff und Andreas Trenkelbach angeleitet. Erbsensuppe und Nudeln mit Feuerwehrsauce gingen jedenfalls weg wie warme Semmeln.

Natürlich funkelte auch die "Oma" wieder zwischen der neuen Feuerwehrtechnik. Der Magirus-Deutz wird nächstes Jahr 85, hat aber dank der guten Pflege der Kameraden wieder einige Krankheiten (Wasserpumpe und Kupplung) überstanden.

Nicht zu vergessen der Fackelumzug, der zum Vorabend-Programm gehört und nach einer Regenhusche eine Stunde später begann. Der Schierstedter Spielmannszug vornweg und die Fackelträger vertrieben den Rest.

   

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