Groß Börnecke l Zum Ende des Sommers kommt wieder die Pflanzzeit. In Groß Börnecke kein unwichtiger Termin im Jahr. Denn hier versucht Ortsbürgermeisterin Ethel Muschalle-Höllbach bereits seit längerer Zeit, das Ortsbild durch Anpflanzungen optisch aufzubessern.

Bislang wurde ihr dabei nur ein Teilerfolg zuteil. Vor dem Gemeindehaus am Ortsausgang nach Schneidlingen wurden Rosen in der Vergangenheit angepflanzt. Dabei sollte in der Ortschaft an vielen Ecken eine wahre Blumenpracht erblühen.

Allerdings scheiterte die Pflanzaktion an vielerlei Dingen. Trotzdem, so sagt Ethel Muschalle-Höllbach, wolle sie nicht aufgeben und das Thema verfolgen.

Wenn das Ortsbild sich verbessere, bedeute dies ebenso mehr Lebensqualität für die Bürger. Die können sich übrigens ebenso in ihrem Ort engagieren und mithelfen, dass es dort schöner aussieht, warb sie bereits.

Ebenso die Vereine können sich beteiligen, was auch bereits geschehen ist. Wie viel Arbeit in einem gepflegten Ortsbild steckt, weiß die Schneidlinger Ortsbürgermeisterin Ingrid Engelmann sehr genau. Seit Jahren kümmern sich die Gemeindearbeiter hier permanent um die Pflege der Grün- und Blühflächen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und beeindruckt die umliegenden Orte. Den ganzen Sommer über blühen hier Rosen an den Straßen und vermitteln mit den gepflegten Rasenflächen den Eindruck, der Ort sei eine Erholungsstätte.

Jahrelang arbeiteten die Schneidlinger hart für den heutigen Eindruck. Innerhalb kurzer Zeit sei dies kaum zu erreichen, weiß auch Ethel Muschalle-Höllbach. Trotzdem wolle sie die Bepflanzung des Ortes fortsetzen und ausbauen, damit in einigen Jahren auch Groß Börnecke so schön aussieht, meint sie.

In der Realität entscheidet aber kaum guter Wille darüber, ob in der Ortschaft demnächst neue Blühpflanzen am Straßenrand angesiedelt werden. Vielmehr ausschlaggebend dürfte der Etat der Kleinstadt Hecklingen sein. Die Zahlen verheißen allerdings wenig Gutes, schätzt Ethel Muschalle-Höllbach ein. Nach der Versagung des Etats will Bürgermeister Hans-Rüdiger Kosche dem Stadtrat vorschlagen, dass Werk aufzuheben. Einen Etatausgleich bekommt die Kleinstadt in diesem Jahr nicht hin. Ob es unter diesen Vorzeichen noch Geld für eine Pflanzaktion gibt, ist unwahrscheinlich. Vielleicht findet die Ortsbürgermeisterin aber einen anderen Dreh, um doch noch an frische Pflanzen für ein schöneres Ortsbild zu gelangen? Vielleicht machen die Bürger mit?