Beim Güstener Stadtfest hatten sich Vereine und Veranstalter wieder Mühe gegeben, um den Besuchern etwas zu bieten. Aber das Wetter wollte nicht mitspielen. Trotzdem hielten einige hundert Gäste wacker durch.

Güsten l Man kann das Glas als halb voll oder als halb leer betrachten. Für das halb volle Glas ist zum Beispiel Katrin Neugebauer, die das Güstener Stadtfest am Sonnabend besucht hat. "Ich finde, es ist doch schön, dass trotz des miesen Wetters so viele Besucher hier sind", sagte sie. Um die vierhundert bis fünfhundert Besucher waren ingesamt da, wird geschätzt.

Das Wetter spielte am Wochenende einfach nicht mit. Aber man könnte den Termin für das Stadtfest auch in eine weniger herbstliche Zeit legen, meinte zum Beispiel Peter Volkmann vom Angelverein "Blauer Hecht". "Der Termin ist viel zu spät. Es sind bei weitem nicht so viele Besucher wie sonst da", sagte er, der auch enttäuscht war, dass die Stadt dieses Mal keine Teilnehmer-Urkunden für das Kinderangeln des Vereins bereitgestellt hat.

Dennoch gaben sich die Vereine wie der Warmsdorfer SV 52 , der ESV Lok Güsten, der Freizeitverein, der Dorfgemeinschaftsverein Amesdorf/Warmsdorf, die Ortswehr Güsten, der Frauenchor "Viktoria" oder der "Schweizer Hof" Mühe und unterhielten die Besucher mit Aktionen wie "Kümmerling-Schieben", "Negerkuss-Wurf" oder Fahrten auf der Drehleiter. Bei den Wettbewerben gewannen Doreen Sitko, Uwe Langer und Louis Stahmann beim Torwandschießen und das Team "Ränzelstecher" beim Rugby-Fußball und Lkw-Ziehen.

Der Heimatverein "Ränzelstecher" verkaufte neben dem Kalender "150 Jahre Eisenbahn in Güsten" die Heimatfotokalender von Falk Rockmann "Feste feiern an der Wipper" mit speziellen Ausgaben für Güsten, Osmarsleben, Amesdorf, Warmsdorf, Giersleben und Ilberstedt. Sie zeigen, welche Volksfeste und Veranstaltungen die Saale-Wipper-Orte zu bieten haben und sind ab jetzt bei dem Volksstimme-Redakteur zu haben.

   

Bilder