Seit 100 Jahren gibt es in Staßfurt eine Jugendwehr. Diese schöne Tradition wäre nicht möglich ohne unermüdliche Betreuer, die die Mädchen und Jungen ausbilden und ihnen tolle Freizeitaktivitäten bieten.

Staßfurt l "100 Jahre Jugendwehr. Das ist ein Zeichen dafür, dass es immer engagierte Menschen gab, die die Jugendwehr hochgehalten haben. Auch heute ist die Gruppe gut gefüllt und das liegt letztendlich an den vielen Betreuern und Helfern, die die Jugendwehr fortgeführt haben", sagte Oberbürgermeister René Zok am Wochenende bei der Feier zu 100 Jahre Jugendwehr in Staßfurt.

Damit brachte er die Sache auf den Punkt: Die Arbeit der Kinder- und der Jugendwehrleitung ist so gut, dass es für beide Gruppen Wartelisten gibt. In der Kinderwehr üben derzeit 15, in der Jugendwehr 17 Jungen und Mädchen die Arbeit bei der Feuerwehr.

Hinter ihnen stehen eine ganze Reihe aktiver Kameraden, die die jungen Feuerwehrleute bei Ausbildung, Zeltlager oder Freizeitaktivitäten betreuen. Das sind neben der am Wochenende neu gewählten Nachwuchsleitung (siehe Fotos rechts) zum Beispiel die Betreuer und Helfer Kathleen Esch, Matthias Öhmig und Christian Werner. Das sind junge Frauen und Männer, die meist selbst Kinder haben und berufstätig sind und diese wichtige Aufgabe für die Stadt zusätzlich in ihrer Freizeit übernehmen - so ein Einsatz kann wirklich nur gelobt werden.

Ohne die Unterstützung der Eltern, der Stadt- und der Ortswehr und der Sponsoren wie dem Förderverein der Wehr oder dem Ortsverband der Linken wäre diese Arbeit nicht möglich, betonte Thomas Esch.

Am Wochenende haben die jungen Feuerwehrleute groß gefeiert mit einer Fahrt in den Heidepark, Übernachtung in der Traditionswache, Baden und einem Orientierungslauf.

Mit den neuen Kinder- und Jugendwarten geht es nach Dienstplan weiter. Nächstes Highlight: Der Berufsfeuerwehrtag Ende nächster Woche.

   

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