Staßfurt. Das war keine Badesommer in der Salzstadt: "Es war eine ganz schlechte Saison", blickt Schwimmmeisterin Laura Barnick auf den Sommer 2014 im Strandsolbad mit der Hälfte der Badegäste des Vorjahres. "Glücklicherweise gab es keine besonderen Vorkommnisse." Im Juni begann es prima. Das Pfingstwochenende mit bestem Badewetter lockte fast 2000 Besucher ins Bad. Aber dann immer wieder Regen und Abkühlung. Im Juli dann Supertage, Sonne pur, so dass Abkühlung gesucht wurde. Der 19. Juli brachte den Besucherrekord: 1150 Gäste. Die Gäste nehmen auch Anregungen mit. Zwar sei die Einführung der Abendkarte positiv angekommen, aber vielmehr müsse für die Vermarktung des Bades getan werden. Der Vorschlag des Stadtrates, das Bad privat zu betreiben, steht nach wie vor. "Da haben wir doch mit dem Löderburger See und dem Albertinsee sehr gute Erfahrungen zu verzeichnen", so Stadträtin Sabine Kost. Viel Kritik erntete der gesperrte Badesteg - besonders von jugendlichen Badegästen vermisst. Ein Beach-Volleyballplatz im Bereich der östlichen Liegewiese wäre wünschenswert. Und - obwohl die Wasserqualität gut war - es sollte am Salzgehalt des Wassers gearbeitet werden. Dieser betrug einst etwa vier Prozent, heute liegt er bei knapp über einem Prozent.