Das 1. Nachtschießen des Schützenvereins Staßfurt verbucht die Vorsitzende Schützenschwester als Erfolg. Sie geht davon aus, dass im nächsten Jahr nicht nur Mitglieder zum Schießen um eine Flinte mit flüssigem Inhalt als Siegprämie eingeladen werden.

Staßfurt l "Wir wollten einfach mal was Neues ausprobieren. Beim Training in der Woche nimmt man sich ja doch nicht so viel Zeit, um danach noch in gemütlicher Runde sitzen zu bleiben", erklärt die oberste Staßfurter Schützenmutter Hannelore Rieß, wie man auf die Idee mit dem Nachtschießen kam. Und sie fand am Sonnabend damit eine gute Resonanz bei den Vereinsmitgliedern.

Derweil bedeuten solche Veranstaltungen - wenn sie an Wochenendtagen über die Mittagszeit hinausgehen - eine Mehrarbeit mit dem Einholen von Sondergenehmigungen.

Neben einem reichhaltigen kalten Buffet, das die Schützenschwestern vorbereitet hatten, galt die Aufmerksamkeit der Sportfreunde natürlich vor allem dem Ziel, die Trophäe des Abends mit nach Hause zu nehmen. Die bestand aus einer gläsernen "Knarre" mit flüssigem Inhalt. "Ausgerechnet Schützenbruder René Happe, der sonst keinen Tropfen trinkt, hat sie erkämpft", ließ Hannelore Rieß nach dem gemütlichen Wettkampf auf der elektronischen Anlage wissen. Da mit ihm auch keiner gerechnet hatte, wurde er natürlich mit großem Hallo gefeiert. die Pokale für die Platzierten holten Ingo Rösler und Werner Töpfer. Die "Rote Laterne" konnte sich schließlich Susanne Fried in ihre Trophäensammlung stellen.

"Ich denke, dass wir das Nachtschießen im nächsten Jahr öffentlich ausschreiben", meint die Vereinsvorsitzende noch.