In Hecklingen haben Bogensportler vom Schützenverein Pokale abgesahnt. Die Gilde kürte Majestäten mit Pfeil und Bogen. Die Volksstimme hat sich umgehört, warum das Hobby viel Freude bringt.

Hecklingen (nme) l Die Frage, was das Besondere am Bogensport ist, kann Astrid Held auf Anhieb beantworten: "Einfach alles. Es ist eine Sportart, die nicht alltäglich ist. Sie ist für jedermann geeignet. Das Alter spielt keine Rolle", erklärt die Frau aus Staßfurt. Sie ist seit drei Jahren im Hecklinger Verein mit Pfeil und Bogen aktiv. Das Gute daran sei weiterhin, dass die Konzentration enorm gefördert und geschult werde. Außerdem sei es egal, ob jemand sportlich in anderen Disziplinen schon erfolgreich sei, also über Kondition im körperlichen Sinn verfügt. "Wie gesagt: Wir sind offen für jeden."

Das kann Peter Kenklies bestätigen. Er ist ebenfalls Mitglied in der Abteilung Bogensport der Schützengilde. Damit zählt er zu 19 Mitgliedern, die aktiv trainieren. Dafür hat sich der Verein in Hecklingen auf seinem Stand am Weinbergsgrund eine Anlage hergerichtet.

Astrid Held erklärt, dass beim Üben Disziplin das A und O ist. Anderenfalls könnten die spitzen Pfeile eine Gefahr darstellen. Das weiß jeder, der in Hecklingen im Verein an den Start geht. Auch die Jüngsten sind im Bild. Denn in der Sektion können auch Kinder und Jugendliche aktiv dabei sein. Über zehn Nachwuchsbogensportler zählt das Hecklinger Team. Einmal im Jahr treten sie zusammen mit den anderen Aktiven zum Turnier an. Die Majestäten im Bogensport wurden kürzlich gekürt. An sechs Terminen fanden Wettkämpfe statt. Am Ende setzte sich Maik Leszinski als Bogenpokalkönig bei den Männern auf der 30-Meter-Bahn durch. Er erzielte 468 Ringe. Mit 375 Ringen war Astrid Held auf der 20 Meter-Bahn die beste Bogensportlerin bei den Frauen. Marvin Boßmann gewann als Jugendpokalkönig mit 362 Ringen auf 18 Metern und Alina Leszinski ist mit 411 Ringen amtierende Bogenpokalkönigin.