Staßfurt l Ein Höhepunkt des gestrigen Tages, des Tages der Regionen in Staßfurt, war die Krönung der neuen Salzfee. Nachdem die zweijährige Amtszeit von Stephanie Otto abgelaufen war, hatte eine Jury aus einigen Bewerberinnen Marina Schulze aus Staßfurt ausgewählt.

Die 22-Jährige hat eine Ausbildung zur Verwaltungs- fachangestellten bei der Stadtverwaltung Staßfurt gemacht und ist dort seit Anfang August im Sitzungsdienst fest angestellt. "Es ist ein schönes Gefühl, Salzfee zu sein und meine Heimatstadt zu repräsentieren", sagte die junge Frau, nachdem sie von den Mitgliedern des Bergmannsvereins ihr Zepter überreicht bekommen hatte.

Ein weiterer Höhepunkt: 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Lehrte bei Hannover. Mit einer alten Dampflok kamen zirka 200 Vertreter der Stadt auf dem Staßfurter Bahnhof an. Aber schon zuvor gestalteten Staßfurter und Lehrter den Tag gemeinsam: Die Ahltener Musikanten aus der Partnerstadt und das Jugendblasorchester begleiteten den morgendlichen Festumzug von der St. Petri-Kirche am Königsplatz zum Benneckeschen Hof, wo sich der Festtag abspielte.

In der Kirche feierte Pfarrer Thomas Weigel zuvor mit Vertretern aus der Politik, unter anderem dem Ex-Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, und der Kirchgemeinde den Erntedankgottesdienst. Beim Festumzug trugen Gemeindeglieder die Erntekrone in das Stadtzentrum, begleitet von den Musikern, den Atzendorfer Landfrauen und historischen Traktoren. Angelangt auf dem Benneckeschen Hof, wo etliche Einrichtungen und regionale Unternehmen ihre Produkte anboten, ging es an die Eröffnung. "Wir wollen heute präsentieren, was die Region zu bieten hat", sagte Oberbürgermeister René Zok, der Burkhard Nimmich ausdrücklich für die Organisation des Tages dankte.

Aber auch auf 25 Jahre Städtepartnerschaft ist der Stadtchef stolz: "Wir haben eine gemeinsame Geschichte als alte Eisenbahnerstadt, aber auch als Salzstadt und in den vergangenen Jahren konnten wir unsere Partnerschaft vertiefen." Klaus Sidortschuk, Bürgermeister von Lehrte, betonte: "Wir betreiben den Aufwand zur Städtepartnerschaft nicht, damit sich die politischen Delegationen treffen, sondern damit sich die Menschen begegen und damit Freundschaften entstehen. Und das ist uns in Teilen auch schon geglückt."

   

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