Der noch recht junge Dorfgemeinschaftsverein Amesdorf/Warmsdorf lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um das kulturelle Leben im Dorf zu bereichern. Der neueste Clou war das 1. Kartoffelfeuer mit Drachenfest.

Amesdorf l Nach dem spektakulären Rasentreckerrennen im Sommer luden die Mitglieder am vergangenen Sonnabendnachmittag besonders die Drachenfans ein.

Zum Glück spielte auch das Wetter mit, so dass der Himmel über dem Festplatz relativ schnell von großen und kleinen Fluggeräten bedeckt war.

"Heute Morgen hatten wir noch nicht angenommen, dass das Wetter für eine solche Veranstaltung richtig ist. Aber dann kam doch noch der notwendige Wind auf", freute sich Vereinschef Helmut Haack.

An dem Drachenfest konnte jeder teilnehmen, der es wollte. Beschränkungen gab es dafür nicht, denn dabei handelte es sich ja nicht um einen Wettbewerb. Ein solches Kräftemessen, welche selbstgefertigte Konstruktion am höchsten aufsteigt oder es am längsten in der Luft aushält, könnte sich die Vereinsspitze für das nächste Mal im Herbst 2015 vorstellen.

"Für eine Premiere war das Fest gut", schätzte Haack ein. "Es ist immer etwas anderes, was wir anbieten."

Als die Sonne immer weiter versank, bestand die Möglichkeit, am Kartoffelfeuer vorgegarte Knollen zu braten und danach zusammen mit Quark zu verzehren. Ein Genuß! Parallel dazu sorgten mehrere Feuerkörbe für eine anheimelnde Stimmung.

Für eine besondere Unterhaltung der kleinen Gäste sorgte ein kleiner Zirkus ohne Zutun des Vereins. Er hatte sich am Randes des Platzes in Amesdorf eingefunden und um 18.30 Uhr auf eigene Rechnung die Manege für Zuschauer geöffnet. Die Erwachsenen konnten sich derweil am Getränkewagen sowie am Grill- oder Würstchenstand stärken und dabei mit ihren Freunden und Bekannten ins Gespräch kommen.

Als nächste Veranstaltung bereitet der rührige Dorfgemeinschaftsverein Amesdorf/Warmsdorf für Mitte Dezember das Aufstellen und Schmücken der Weihnachtsbäume und einen Weihnachtsmarkt vor.

Am 18. Juli des kommenden Jahres soll es dann auch wieder ein Rasentraktor-Rennen in Amesdorf geben, kündigte Helmut Haack nach dem großen Erfolg in diesem Jahr an. Die Premiere des WipperCups erwies sich als regelrechter Publikumsmagnet. Über 600 Zuschauer sahen bei strahlendem Sonnenschein, was die knapp 60 Fahrer beim ersten Rasentreckerrennen in der Region aus ihren kleinen Boliden herausholten. Mit stellenweise bis zu 60 Stundenkilometer kämpften die Fahrer in drei Klassen um Platz und Sieg.