Staßfurt/Unseburg l Nach dem Einbau der Bankette soll das sanierte Stück des Europaradweges R1 durch die Horst nun am Freitag freigegeben werden. Darüber informierte Günther Roddewig aus dem Fachbereich Planung der Stadt auf Nachfrage der Volksstimme. In der kommenden Woche würden aber noch Restarbeiten durchgeführt. Der mit Bitumen ausgebaute Abschnitt ist 1900 Meter lang und 2,50 Meter breit.

Die Gesamtkosten betragen 155 000 Euro, wovon 120 000 Euro Land und EU tragen.

Seine Freude darüber äußerte bereits Heinz Berg, der täglich seine Runden mit dem Rad durch die nähere Umgebung dreht. "Einfach prima geworden, und so mancher Radtourist wird sich auch über diesen Abschnitt des Europaradwegs sehr freuen - eine der besten ,Straßen` in unserer alten Salzstadt", so der Staßfurter. "Schade nur, dass man solche gut ausgebauten Wege nicht auch Richtung Förderstedt und Warmsdorf beispielsweise findet", formuliert unser Leser lang gehegte Wünsche. Da sei das Radwegenetz in der Altmark bei weitaus weniger Einwohnern um Längen voraus. "Aber was nicht ist, kann noch werden."

Und es wird, wie aus dem Rathaus noch zu erfahren war. "2015 ist als Gemeinschaftsvorhaben mit der Stadt Nienburg der Ausbau des R1 zwischen Hohenerxleben und Neugattersleben geplant und vom Stadtrat abgesegnet", so Günther Roddewig. Das Vorhaben werde mit Mitteln aus der Aufbauhilfe Hochwasser 2013 finanziert. Und: "Mittelfristig ist der weitere Ausbau des R1/Boderadwegs über Athensleben bis zur Gemarkungsgrenze Unseburg vorgesehen." Das hänge jedoch von der Fortschreibung der Förderprogramme und der Haushaltslage der Stadt Staßfurt ab.