Egeln (thö) CDU-FRaktionschef Friedrich Bollmann machte während der jüngsten Stadtratssitzung bei der Diskussion über die Hundesteuer den entscheidenden Vorschlag. 36 Euro soll jeder Hund kosten, für geefährliche Hunde soll die Stadt 102 Euro im Jahr verlangen. Bei nur einer Gegenstimme und drei Enthaltungen passierte der Vorschlag den Stadtrat.Damit haben die Volksvertreter in Egeln eine moderate Steuererhöhung durchgesetzt. Für die Halter mehrerer Hunde wird es sogar preiswerter. Denn die mussten für den zweiten Hund 48 und für den dritten Hund sogar 93,60 Euro zahlen.Gleichzeitig begräbt der Stadtrat aber eine Idee von den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde, die auf einer Arbeitsberatung einheitliche Steuersätze verabredet hatten. 51 Euro sollte demnach die Steuer für einen Hund in allen Orten betragen. Für einen gefährlichen Hund sollten die Kommunen den doppelten Betrag vom Besitzer verlangen.Mindestens 50 Euro pro Hund verlangte zudem die Kommunalaufsicht des Landkreises unter Verweis auf die defizitären Finanzen der Kommunen. So sollten die Hundebesitzer ihren persönlichen Beitrag zur Konsolidierung der prekären Haushaltslage beitragen. Trotz der Verabredung der Bürgermeister haben die Gemeinderäte, die bislang mit dem Thema befasst waren, anders entschieden. Für die Christdemokraten, so machte Stadtrat Ernst Arenkens deutlich, ist ein Hund nicht nur eine kleiner Luxus, sondern für die zunehmend älter werdende Bevölkerung in der Stadt ebenso ein treuer Lebensbegleiter und ein Ausgleich. Vielen älteren Menschen mit nicht so hoher Rente ist oftmals nur noch der Hund geblieben, begründete er.