Egeln l "Den Zauber, den Halloween in seinem Ursprungsland Irland auf Jung und Alt ausübt, lies der Konzertabend mit der Irish Folk Band `Dizzy Spell` am vergangenen Samstag im Egelner Burgkeller erahnen." Das berichtete Museumsleiter Uwe Lachmuth. Neben irischen Tanzstücken und schaurig-schönen Geisterballaden hatten die Musiker seinen Ausführungen nach natürlich auch die ein oder andere heiter-abgründige Story im Gepäck.

Die Gäste der letzten diesjährigen Veranstaltung im Rahmen des Kulturprojekts der Stadt Egeln seien bald in den Bann der irischen Musik gezogen und begannen im Rhythmus zu klatschen oder mitzusingen.

Ob Irisch Stew oder ein ganz besonderer Kürbiskuchen - bei einem irischen Abend dürfen die passenden Getränke und Speisen nicht fehlen. Erst nach mehreren Zugaben konnten sich Juliane Weinelt und Jan Oelmann von der Bühne verabschieden. Und noch eine interessante Info hat Uwe Lachmuth zum Hintergrund parat. Es geht um den Ursprung von Halloween. Die alten Kelten glaubten, dass sich am 31. Oktober, dem Tag vor Allerheiligen, sich die Pforten des Totenreichs öffneten.

Deshalb feierten sie an diesem Tag ein Fest mit morbidem Charme. Auch im heutigen Irland gehört es an Halloween zum guten Ton, als Geist verkleidet durch die Straßen zu ziehen, Kürbisse mit unheimlichen Fratzen zu versehen und sich gegenseitig Gruselgeschichten zu erzählen, etwa die vom gerissenen Jack Oldfield, dem Erfinder der Kürbislaterne.