Wie gruselig verkleidete "Spatzenkinder" aussehen, konnte man beim Halloweenfest der Kita "Leopoldshaller Spatzennest" erleben.

Staßfurt l Wochenlang hatten sich die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte "Leopoldshaller Spatzennest" schon auf ihr Halloweenfest gefreut. Auch die Eltern und Mitarbeiter waren fest in die Vorbereitungen eingebunden worden. Und dann stieg endlich der große Tag mit all seinen Höhepunkten. Die Kinder groß und klein - gruselig kostümiert und manchmal "recht schrecklich" bemalt - trudelten mit ihren Muttis und Vatis oder Großeltern ein.

In den Räumen der Kindertagesstätte war Halloween-Deko aufgereiht, der Eingangsbereich war sehr einladend geschmückt und stimmte so richtig auf Halloween ein.

Das Gewusel wurde immer größer, der Geräuschpegel nahm im gleichen Umfang zu, störte an diesem wichtigen Tag aber weder Groß noch Klein.

"Schön, dass diese Kita so etwas organisiert"

Eine Stunde Aktionen war vorgesehen. In den Fluren konnten sich die Mädchen und Jungen schminken lassen. Sie hatten die Gelegenheit, in dunklen Kästen die Inhalte zu ertasten. Das war echt gruselig. Rote Grütze und Nudeln klebten zum Beispiel Lea an den Händen, mussten erst einmal abgespült werden, bevor es weiter ging. Viel besser schmeckte den kleinen Geistern dagegen das Stockbrot, das sie selber über offenem Feuer backen konnten.

Wer es herzhafter wollte, konnte sich frische Grillwürstchen geben lassen. Aber auch lecker beschmierte Brote luden zum Essen ein. Zwischendurch hatten die kleinen Geister immer wieder Sehnsucht nach der Mutti, dem Vati oder der Oma.

Unzertrennlich waren an diesem Tag der orangefarbene Wuschelkopf Johanna Fischer und die Mumie Laura Loskant. Eine weitere Mumie geisterte durch die Räume, aber auch die Erzieherinnen hatten sich dem Anlass entsprechend kostümiert. Und eine Oma bekundete: "Schön, dass diese Kita so etwas organisiert, die Kinder freuen sich schon den ganzen Tag darauf."

Beim anschließenden Laternenumzug ging es ein Stück der Schubertstraße entlang, dann über die Bernburger Straße, die Schulstraße und die Hohenerxlebener Straße. Den "kleinen Füßen" geschuldet, ging es über den Rathausparkplatz zurück in die Einrichtung.

 

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