Die Bewohner des Seniorenwohnparks des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) feierten kürzlich ein Lichterfest. Die Leiterin des Hauses, Astrid Marks, sorgte bei ihren Schützlingen für die richtige Flamme. Eine ansprechende Dekoration schuf eine heimelige Atmosphäre.

Güsten l An diesem Nachmittag hatte Kathrin Schmidt für das Team der Mitarbeiter den Hut auf. Sie war es auch, die die Gäste aus den drei Wohnbereichen und die des altengerechten Wohnens herzlich begrüßte.

Willkommen hieß sie auch die Musiker des Tages, das Duo "Stern 72", das aus Klaus und dem gebürtigen Osmarsleber Reinhard besteht und es sehr gut verstand, die richtige Stimmung aufkommen zu lassen.

Die richtige Lichtstimmung versuchte Kathrin Schmidt mit Texten, die vom Licht handelten, herbeizuzaubern. "In deine Flamme schau ich, Kerzenlicht, die wie ein Schwert die Finsternis durchbohrt." Oder auch: "Ein flackernd kleines Kerzenlicht, das Frieden reflektiert im rosaroten Kerzenwachs", so die beiden kleinen Gedichtauszüge. Kathrin Schmidt erläuterte den Senioren die Lichtquelle der Sonne sowie die künstlichen Glühlampen, Leuchtstoffröhren, Leuchtdioden, Laser und chemisches Licht.

"Ein flackernd kleines Kerzenlicht, das Frieden reflektiert... "

Zum Auftakt ihrer musikalischen Darbietungen ließen Klaus und Reinhard das "Echo der Berge" erklingen. Ihm folgten Melodien von Roger Withaker wie "Barbara", "Lass die Sonne wieder scheinen", Träumen vom "Geld wie Heu", der "Kleinen Kneipe in unserer Straße", um nur einige dieser schönen Melodien zu benennen. Die Gäste schunkelten zum Beispiel mit Bärbel Echtner oder die Beiratsvorsitzende Kathrin Schmidt mit Astrid Marks.

Ein schöner Melodiemix folgte mit "brennend heißer Wüstensand" und anderen, ferner "Du kannst nicht immer 17 sein", "Rote Lippen soll man küssen" oder "Marina". Nach einer kurzen Pause ging es mit Stimmungsliedern weiter. Gabi Wenzel und die anderen Küchenfeen sorgten für leckere Speisen wie Soljanka, Gemüsepfanne, Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat und Weinschaumcreme.

Und so verging die Zeit viel zu schnell. Es wurde viel geschwatzt und ausgetauscht. Und da ja die Hörgeräte nicht immer gut funktionieren, gab es auch neckische Episoden zu früher Stunde: "Wann machen die denn hier Schluss?" Damit hatte eine Seniorin die Lacher auf ihrer Seite.

   

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