Die Kindertagesstätte Sonnenschein in Westeregeln war am Sonnabend Treffpunkt der Generationen. Beim Herbstfest öffnete sich die Einrichtung ebenso für angehende Eltern.

Westeregeln l Es waren nicht viele angehende Eltern, die das Angebot der Kindertagesstätte der Johanniter-Unfall-Hilfe in Westeregeln nutzten. Doch einige Paare kamen doch in die Einrichtung, um sich die räumliche Situation anzusehen, freute sich Leiterin Christina Henze. Das traditionelle Herbstfest hatte die Einrichtung diesmal früher gestartet. Schon am frühen Nachmittag öffnete sich das Haus für die Bürger des Ortes.

"Wir wollten auch mal den Großeltern die Gelegenheit geben, sich ganz in Ruhe das Haus anzusehen", sagte Christina Henze. Während des normalen Betriebes sei dafür kaum Zeit, ergänzte sie. Neben der Raumsituation gab es außerdem ausreichend Zeit, sich über die inhaltliche Ausrichtung zu informieren, beschreibt sie. Als Einrichtung eines kirchlich ausgerichteten Trägers gibt es im täglichen Leben ebenso eine kirchliche Ausrichtung, sagt sie. So feiere die Einrichtung natürlich das Martinsfest und erkläre den Kindern die Bedeutung.

Für die großen und kleinen Besucher gab es diesmal wieder viel zu erleben. Eine Spielzeugbörse zog die Mädchen und Jungen an. Für kleines Geld gab es hier viele gut gebrauchte, aber auch viele neue Spielsachen. Viele Eltern erfüllten ihren Kindern hier kleine Wünsche.

Die Bastelecke im Erdgeschoss war eigentlich für die Kinder gedacht. Gut nahmen aber vor allem einige Mütter das Angebot an, sagt Christina Henze. In der Gemeinschaft, so bemerkten die Muttis, mache das Basteln gleich doppelt so viel Spaß.

In die Vorbereitung und Durchführung brachten sich neben den Erzieherinnen ebenso die Eltern tatkräftig ein, lobte die Chefin. Die Eltern hätten viele Dinge übernommen und selbst organisiert, um den Kindergarten zu entlasten.

Am späten Nachmittag trafen sich dann die Familien zum gemeinsamen Fackel- und Lampionumzug vor der Einrichtung. Die Schalmeienkapelle aus Groß Börnecke sorgte dabei für die entsprechende Marschmusik. Die Kameraden der Feuerwehr brachten ihre Kinder- und Jugendfeuerwehr außerdem mit und begleiteten den Umzug mit den Einsatzfahrzeugen. Seit Jahren war auch wieder die Polizei mit von der Partie. Dank der Polizeistrukturreform und den neuen Regionalbereichsbeamten sei dies nun kein Problem mehr, freute sich der Beamte am Sonnabend behilflich zu sein.

 

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