Der Wettkampf um den Dorfmeister im Skat von Förderstedt brachte in diesem Jahr ein neues Gesicht nach ganz oben auf das Siegertreppchen. Jochen Dippe hat sich in diesem Jahr auf den ersten Platz "gespielt".

Förderstedt l Ein besonderes Vergnügen für die Skatspieler des Ortes stand dieser Tage in Förderstedt an. Der Sportverein SV Förderstedt richtete wie jedes Jahr die Dorfmeisterschaft im Skat aus.

15 Spieler kamen dazu in das Vereinsheim des SV Förderstedt in der ehemaligen Getränkequelle in der Staßfurter Straße. Zuerst besprachen die Spieler die Modalitäten: Sind Dreier- oder Vierertische besser für den Spielablauf? Sollen zwei Mal 24 Spiele oder 36 Spiele festgelegt werden?

Bei jedem Kartenspiel gibt es leidenschaftliche Diskussionen um die Modalitäten

Wie in jeder Kartenspielrunde gibt es dabei immer verschiedene Auffassungen über die Art und Weise des Spielens und die Interpretation der Spielregeln. Deshalb dauerte die Diskussion etwas länger, zumal ja an diesem Abend auch noch ein Fußballspiel im Fernsehen übertragen wurde. Aber das konnten die Skatspieler auf einem Großbildfernseher während des Skatspiels verfolgen, wenn es auch eine für manche unerwünschte Ablenkung war. Schließlich einigte man sich auf einen Kompromiss - was das Skatspielen betraf.

Es wurde an fünf Dreiertischen gespielt. Die erste Runde hatte 36 Spiele und die zweite 24. Trotzdem zog sich das Turnier bis nach Mitternacht hin. Immerhin ist so ein Turnier ja auch ein gemütliches Zusammensein, bei dem die Spieler viel Neues auszutauschen hatten. An einigen Tischen wurden alle Spiele ausführlich ausgewertet, bevor es mit dem nächsten Spiel weiterging.

Der Letzte bekommt ein Skatblatt geschenkt. Damit er üben kann!

Schließlich setzte sich der Vorjahrszweite Jochen Dippe mit 2639 Punkten durch. Es folgte mit größerem Abstand Marco Fischer mit 2068 Punkten. Auf den dritten Platz kam Karl Seidel mit 1929 Punkten, der auch als freier Mitarbeiter der Volksstimme bekannt ist.

Alle drei Erstplatzierten konnten sich einen Preis auswählen. Nur der Letzte bekam wie immer ein neues Skatblatt zum Üben.

Das Schlussfazit der Skatspieler: Es hat ihnen allen gefallen. Im nächsten Jahr möchten sie wieder den Dorfmeister ausspielen. Sie bedankten sich herzlich beim SV Förderstedt als Organisator des Turniers.