Volksstimme: Sie sind am Sonnabend Stargast bei der "Serenade bei Kerzenschein" in Staßfurt? Was verbinden Sie mit der Stadt Staßfurt?

Dagmar Frederic: Zuerst mal schon gar nicht Stargast. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf, weil eine Fernsehsendung über viele Jahre "Serenade bei Kerzenschein" hieß und ich die ganze Warkus-Familie dort treffe. Wir sind sehr befreundet.

Im letzten Jahr war das so sensationell toll, dass ich gern wiederkomme.

Was gefällt Ihnen das kleine Salzlandtheater in Staßfurt, das von einem Förderverein am Leben gehalten wird?

Ich bin fasziniert von dem Theater. Nun gab es da Querelen, aber wo gibt es die heutzutage nicht. Ich hoffe sehr, dass die Stadt Staßfurt und die Verantwortlichen in der Lage sind, dieses Theater zu erhalten, denn es ist ganz entzückend.

Was kann das Staßfurter Publikum dieses Mal von Ihnen erwarten? Welches Repertoire bringen Sie in Ihrem Gepäck mit?

Naja, auf alle Fälle Musik.

Und welche? Haben Sie ein paar besondere Titel ausgewählt?

Natürlich. Heute ist mein erstes Weihnachts- und Adventskonzert. Wir werden natürlich einen Tag vor dem ersten Advent ein bisschen weihnachtliche Stimmung kucken lassen und ansonsten bin ich eine Frau für viele Fälle. Vom Schlager über Musical, alles ist immer in meinem Gepäck. Es kommt darauf an, wie lange ich singen darf.

An welchem Projekt arbeiten Sie zurzeit? Bereiten Sie ein neues Buch oder eine neue CD vor?

Nein. Ich habe ja im nächsten Jahr mein großes Jubiläum. Ich werde 70 Jahre alt. Da spiele ich erst mal in Magdeburg Theater. Dann spiele ich Hallo Dolly in Neustrelitz und dann spiele ich Frau Luna in der Spargelstadt Beelitz. Mehr geht nicht rein ins Jahr. Und dann bin ich im Studio, wo wir die neue CD für das Jubiläumsjahr vorbereiten werden.

Wann können Ihre Fans Sie wieder einmal im Fernsehen sehen?

Nach Fernsehen brauchen Sie mich gar nicht fragen, weil das Fernsehen kennt uns ja alle gar nicht mehr. Da sind immer die Gleichen zu sehen. Ich lebe ganz gut ohne Fernsehen. Im nächsten Jahr wird es allerdings eine Sondersendung "Ein Kessel Buntes" geben. Sie wird mit mir produziert. Das ist natürlich eine schöne Aussicht. Aber es lebt sich ohne Fernsehen auch ganz gut.