Hecklingen l An einem Tag im Advent verwandelt sich der frühere Schulhof der Hecklinger Sekundarschule zwischen Turnhalle, Therapiezentrum und Kita in ein weihnachtliches Wunderland. Am Mittwoch war es wieder soweit. Zwischen Zuckerwatte, Glühwein und Grünkohl stürzte sich Groß und Klein in das weihnachtliche Getümmel. Noch mehr Buden lockten zum Bummel. "Wir bieten viel Gebastaltes an. Weihnachtsbäume mit Gesicht, selbst gebackene Plätzchen, Tonarbeiten", so Karla Stephan. Zusammen mit Gabi Janich betreute sie einen Stand des Jugendclubs. Die zwei Frauen waren sich sicher, dass in diesem Jahr noch mehr los war als 2013.

"Toll. Es ist schön hier", sagte Besucherin Cassandra Schulz aus Hecklingen. Zusammen mit ihrer zweijährigen Tochter Amy kam sie gern. Ortsbürgermeisterin Elke Atzler lobte das Engagement der vielen fleißigen Helfer und Organisatoren. Toll sei auch, dass so viele ortsansässige Gewerbetreibende mit eingebunden wurden und private Initiativen zum Gelinden beitrugen.

Eine Kaffeestube lud bei frostigen Temperaturen zum Aufwärmen ein. "Wir können gar nicht sagen, wie viele Tassen heute schon ausgegeben wurden ... etliche ..." meinte Anke Roll. Zusammen mit Andra Geelhaar betreute sie einen Ausschank im Therapiezentrum.

In der Kita konnten die Kinder einen Wunschzettel malen und dem Weihnachtsmann schreiben. "Ein Feuerwehrauto", verriet der dreijährige Adrian, worüber er sich freuen würde. Natürlich konnten die Mädchen und Jungen auch direkt mit dem Nikolaus sprechen. Er fuhr samt Gefolge mit der Kutsche vor.

Für Stimmung sorgte eine Tanzgruppe vom Behinderten- und Rehabilitationsverein Staßfurt. Die Trommlergruppe der Lebenshilfe spielte Weihnachtslieder. Gedichte wurden rezitiert.

Kita-Leiterin Kerstin Stüwe und der Leiter der Wohnstätte René Wullstein freuten sich über das gelungene Fest. Die Chef-Organisatoren waren sich einig, dass sie die Veranstaltung niemals ohne die vielen fleißigen Helfer hätten stemmen können. Ihr Dank gilt allen Sponsoren, Mitarbeitern, Eltern, Ehrenamtlichen, Teamkollegen und allen anderen Unterstützern. "Das Netzwerk ist über die Jahre immer größer geworden. Die Kooperation läuft super", so Kerstin Stüwe. Immer mehr Einrichtungen seien mit von der Partie - Ob Schule, Kirche, die Chöre, die Feuerwehr oder andere Vereine. "Eine tolle Atmosphäre und ein enormer Aufwand, das alles für einen Nachmittag auf die Beine zu stellen. Ohne das Fest würde Hecklingen was fehlen", sagte Besucher Maik Nicolai.

   

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