In der Stadt Hecklingen sind seit November zwei Regionalbereichsbeamte der Polizei als Ansprechpartner für die Bürger im Einsatz. Die Volksstimme stellt die Ordnungshüter und ihre Aufgabe vor. Wo sind sie erreichbar? Wer kann sich mit welchem Anliegen an sie wenden und wie wurde der Service bisher angenommen? Diese und andere Fragen beantworten die Polizisten gern.

Hecklingen l Ein offizieller Vorstellungs-Termin jagte in den zurückliegenden Wochen den nächsten. Mittlerweile sind die zwei neuen Regionalbereichsbeamten der Stadt Hecklingen in ihrem neuen Revier schon viel rum gekommen. Seit dem 3. November sind sie für die Ordnung und Sicherheit in Hecklingen, Groß Börnecke, Schneidlingen und Cochstedt im Dienst. Ansprechpartner vor Ort sind die Kriminalkommissarin Ramona Weidenhagen und der Polizeihauptkommissar Mathias Bönisch.

In Ortschaftsräten haben sie ihren Antrittsbesuch schon hinter sich. Auch in Kindertagesstätten und Schulen stellten sich die beiden vor. Hier werden sie künftig dafür sorgen, dass die Kleinen Bescheid wissen, wenn es darum geht, Unfälle im Straßenverkehr zu vermeiden. Sie sind um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer bedacht und wollen darüber hinaus für alle Bürger, die Hilfe, Unterstützung oder einen Rat benötigen, erreichbar sein.

Im Moment arbeiten die Polizisten noch vom Staßfurter Revierkommissariat aus. Später werden sie in einem Ort der Stadt Hecklingen stationiert sein. Bisher sei in Zusammenarbeit mit der zuständigen Stadtverwaltung in Hecklingen aber noch kein geeignetes Objekt gefunden worden, erklärt Mathias Bönisch. "Eine Liegenschaft steht noch nicht zur Verfügung", erklärt er. Bis der Standort gefunden wurde, läuft die Arbeit von Staßfurt aus weiter. Von dort aus sei es für die Einsatzkräfte ein Katzensprung ins benachbarte Hecklingen, so Bönisch. Er ist überzeugt, dass die im Moment noch nicht gefundene Dienststelle vor Ort keine negativen Auswirkungen mit sich bringt. Er freut sich über seine Arbeit und erklärt die Aufgabe der Regionalbereichsbeamten: "Wir leiten Probleme weiter, wenn Bürger an uns herantreten und sind vor Ort für jeden, der uns braucht, da." Er schildert ein Beispiel aus jüngster Vergangenheit. Eine Frau hatte sich beklagt, dass es auf dem Hecklinger Wachtberg keine abgesenkten Borde gibt. Vor allem für Menschen mit Gehbehinderung werde das zum Problem, wenn sie auf Rollatoren oder einen Rollstuhl angewiesen sind. Auch Hinweise zur Beschilderung haben die Regionalbereichsbeamten schon weitergeleitet. Die tägliche Überwachung des Schulwegs von Kindern gehöre ebenfalls zum Job, erklärt Mathias Bönisch. Der Bürger müsse aber auch wissen, dass die Regionalbereichsbeamten von Soforteinsätzen befreit sind. Sicher sei aber, dass im Notfall natürlich trotzdem geholfen wird.

Wer mehr über die Arbeit der Regionalbereichsbematen der Stadt Hecklingen erfahren möchte, erreicht Ramona Weidenhagen und Mathias Bönisch im Revierkommissariat in Staßfurt. Rund um die Uhr ist der Apparat mit der Nummer (0 39 25) 85 80 besetzt. Wer anruft, kann sich verbinden lassen.