Der Hof der Heimatstube war am Sonnabend Schauplatz für den Weihnachtsmarkt in Unseburg. Auf dem kleinen Areal kam schnell Gemütlichkeit auf.

Unseburg l Für den diesjährigen Unseburger Weihnachtsmarkt bot der Hof der Heimatstube inmitten des Ortes ein gutes Quartier. In den vergangenen Jahren hatten die Unseburger zwar schon größer das Weihnachtsfest mit einem Markt gefeiert, blickte Anja Kolditz zurück. In diesem Jahr stand die Heimatstube allerdings allein. Das sei so zwar nicht geplant, aber kaum noch zu verändern gewesen, meinte sie. Dass der Weihnachtsmarkt nicht ganz so groß wurde, wie geplant, davon merkten die Besucher an dem Nachmittag aber kaum etwas. Zuerst trafen sich die Familien in der Kirche. Mit einer Andacht und einem Programm der Kinder stimmten sich die Einwohner auf Weihnachten ein.

Der Hof der Heimatstube wurde von den Mitgliedern des Fördervereins zuvor bereits in einen kleinen Weihnachtsmarkt verwandelt.

Die Männer des Vereins besetzen den Grill und sorgen für herzhafte Gaumenfreuden. Schnell umringt von den Kindern ist der Weihnachtsmann auf dem Hof. Er hat Unterstützung dabei. Der kleine Finn, ebenfalls in ein Weihnachtsmannkostüm gehüllt, hilft dem Bärtigen bei seiner Aufgabe.

Der Bart steht dem Kleinen zwar noch nicht so gut, dafür ist er eifrig dabei. Die Kinder finden den Auftritt der beiden Weihnachtsmänner jedenfalls gut.

Obwohl das Thermometer noch gut fünf Grad Celsius über dem Gefrierpunkt anzeigt, wird es doch langsam kalt, wenn man länger auf dem Hof steht. Feuerkörbe sollen die Besucher deshalb von außen erwärmen. Ein Mitglied des Vereins sorgt dafür, dass die Glut in den eisernen Körben nicht erlischt. Außerdem passt er auf, dass die Kinder den Flammen nicht zu nahe kommen.

Mühe haben die Frauen der Heimatstube dann bei der Ausgabe der Geschenke an der Weihnachtspyramide. Viele Pakete haben sie wieder für die Tombola gepackt. "Angefangen hatten wir einmal mit 24 Päckchen", erinnert sich Anja Kolditz.

Ansturm auf die Päckchen

Die seien aber so schnell weg gewesen, dass die Heimatstube die Zahl der Päckchen deutlich gesteigert habe. Rund 70 Pakete sind es in diesem Jahr. Damit kommen alle an die Reihe, die eines der Päckchen haben wollen.

Während manche Marktbesucher schnell ihr Paket einsammeln, liegen andere Päckchen längere Zeit, bis die Besucher sie holen, wundert sie sich.

Vielleicht gibt es im kommenden Jahr wieder einen größeren Weihnachtsmarkt, meint sie. Früher machten da die Vereine im Ort gemeinsam mit. Das wolle sie wieder versuchen, kündigt sie an. Deshalb wolle sie mit den Vereinen im kommenden Jahr rechtzeitig die Termine absprechen.

 

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