Löbnitz l "Advent in Familie", so heißt der alljährliche Weihnachtsmarkt im Seniorenzentrum Haus Bodeblick in Löbnitz. Der familiäre Charakter kommt einerseits dadurch zum Ausdruck, dass vom Kleinkind bis zum Opa alle Altersklassen vertreten sind und andererseits, dass die Angehörigen mit den Heimbewohnern vor Besichtigung des eigentlichen Marktes auf den Zimmern oder im Bodecafe´gemeinsam Kaffee trinken und Neuigkeiten austauschen.

Die Eröffnung des Weihnachtsmarktes nahm Heimleiter Erik Ohme mit den Worten "Wenn man so vor einer Veranstaltung ins Grübeln kommt und darüber nachdenkt, worauf man sich heute noch verlassen kann, so kommen Wetter und reiche Geschenke vom Weihnachtsmann nur bedingt in Frage. Aber auf eines können Sie sich verlassen - auf unser Team."

Das Markttreiben begann nun auf dem Freigelände mit dem Programm der Tanzgruppe der Förderstedter Grundschule, das in diesem Jahr unter dem Motto "Warten auf den Weihnachtsmann" stand und wie immer viele bekannte weihnachtliche Melodien enthielt, mit denen die Zuhörer in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzt wurden.

Gesang, Tanz und Geschenke

Mit "Macht Euch bereit" begann es, "Weihnachtszeit" und das Lied vom kleinen Trommlerjungen (Little Drummer Boy) folgten. Mit dem bekannten Hit "Atemlos" beschrieben die Förderstedter "Tanzwichtel" dann ihren Zustand nach dem Programm, das mit "Felice navidad" und "Das und noch viel mehr, das wünschen wir zur Weihnachtszeit" und viel Beifall nach jeder schwungvoll getanzten Darbietung endete.

Nun folgte die Beschenkung. In den Zimmern machte das ein Engel (Adele Bach), und auf dem Hof beschenkte der Weihnachtsmann persönlich Jung und Alt. Anni Funke und ihre Zimmerkollegin Cornelia Bertram freuten sich sehr über die kleine Aufmerksamkeit.

Dann verlief sich alles vor den Verkaufsbuden. Für die Kinder waren ein Karussell und eine kleine Eisenbahn aufgebaut. Die Erwachsenen kauften etwas für den Gabentisch oder besänftigten Hunger und Durst mit Stollen, Würstchen und Glühwein.

Die in wärmende Decken gepackten Heimbewohner hatten mit ihren Rollatoren und Rollstühlen erheblichen Anteil am Geschehen, und auch die Kinder kamen auf ihre Kosten. So waren vor allem die Heimbewohner erfreut, dass sie in der Vorweihnachtszeit nicht vergessen wurden.

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