Auch die Stadt- und Regionalbibliothek Staßfurt hat seit kurzem einen neuen Nutzerweg im Angebot: die "Onleihe".

Staßfurt l Unter dem Motto: "Viel unterwegs? Nehmen Sie Ihre Bibliothek doch einfach mit", wirbt divibib (Digitale virtuelle Bibliotheken) mit dem Angebot: Onleihe. Die Onleihe soll es dem Kunden ermöglichen Bücher, CDs, Videos, Zeitungen und Magazine über das Internet auszuleihen. Seit Anfang des Monats können auch Kunden der Stadt- und Regionalbibliothek in Staßfurt mit einem gültigen Bibliotheks-ausweis, Medien auf ihren PC, Smartphone, Tablet, E-Reader, oder ihren mp3-Player downloaden (herunterladen).

Nur mit den Geräten von Amazon, wie dem Kindle kann der Kunde nicht auf die Mediensammlung zugreifen. Hinzu kommt, dass der Kunde die nötige Software installiert haben muss. Dazu gehören Adobe Reader mit Adobe ID und unter anderem auch die Onleihe-App für Smartphones.

Die Benutzernummer sowie das Passwort zum Einloggen in die Onlinebibliothek erhalten die Kunden bei der Anmeldung in der Stadtbibliothek.

Die ausgeliehenen Medien können am Computer oder auf einem kompatiblen tragbaren Gerät beliebig oft genutzt werden. Nach Ablauf der Leihfrist erlöschen die Nutzungsrechte, und die Dateien lassen sich nicht mehr öffnen. Die "Rückgabe" erfolgt daher automatisch, und es können keine Mahngebühren anfallen. Wer noch kein Bibliotheksnutzer ist, muss eine Jahresgebühr von zehn Euro (Erwachsene), fünf Euro (Schüler, Auszubildende und Studenten) beziehungsweise drei Euro (Kinder bis 15 Jahre) zahlen.

2007 startete das Projekt der divibib in Wiesbaden und fand zunehmend bundesweiten Zuspruch.

Seit 2009 existiert das Projekt unter der Webadresse: www.biblio24.de auch in Sachsen-Anhalt. Gefördert wird es vom Land. Die Stadt Staßfurt muss hierfür lediglich anfallende Eigenmittel aufbringen.

"Wir müssen uns dem digitalen Zeitalter anpassen."

Die Leiterin der Stadt- und Regionalbibliothek, Susanne Sulek, meint: "Durch das neue Serviceangebot der Stadtbibliothek, der Onleihe ist es jedem Büger der Stadt Staßfurt und Umgebung möglich, trotz räumlicher oder zeitlicher Einschränkungen das vielfältige Angebot der Bibliothek zu nutzen. Wir müssen uns dem digitalen Zeitalter anpassen."

Sie verweist auf die vielen, neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, denen sich auch moderne Bibliotheken nicht verschließen dürfen.

Susanne Sulek erhofft sich von dem neuen Serviceangebot der Stadtbibliothek einen breiten Zuspruch in der Bevölkerung und freut sich auf jeden neugierig gewordenen Leser.

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