In Groß Börnecke hat das Grundschulzentrum erstmals einen eigenen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Viele Angebote lockten noch mehr Besucher an. Auf dem Hof der Einrichtung herrschte ein Kommen und Gehen. Vor allem für die vielen Kinder hatten sich Lehrer, Schüler und Eltern zusammen mit vielen fleißigen Helfern allerhand einfallen lassen.

Groß Börnecke l "Jede Klasse betreut ihren eigenen Stand", berichtet Mutter Denise Kluck. Eine ausgelassende Stimmung herrscht an dem kleinen bunt geschmückten Büdchen, in dem sie steht. Nicht alleine. Ihre Tochter Emmely aus der Klasse 1b und zwei weitere junge Frauen verkaufen Filz-Schmuck. Alles selbst genäht. Kleine Stoffanhänger, bunt mit viel Liebe dekoriert sind aber nur ein Hingucker an diesem Nachmittag

An ganz vielen anderen Büdchen weihnachtet es ebenfalls sehr. Und nicht nur dort. Eine Glocke läutet. "Gleich beginnt die nächste Vorstellung in der Turnhalle", ruft eine tiefe Stimme. Viele Besucher folgen der Einladung. Kinder der Schule zeigen die Aufführung des Märchens von Hänsel und Gretel. Theater gehört zum ersten Weihnachtsmarkt des Grundschulzentrums "Bördeblick" dazu. 130 Kinder aus Groß Börnecke, Schneidlingen und Cochstedt lernen dort. Viele besuchen den Weihnachtsmarkt mit ihren Familien. Sie treffen Freunde und Bekannte und lassen sich viele Leckereien in netter Gesellschaft schmecken. Am Grill reiht sich eine Schlange. Rostbratwürstchen und Glühwein sind gefragt. Ebenso selbst gebackene Waffeln. "Der Topf mit dem Teig war fast voll", deutet Nancy Bauer auf ein riesiges Behältnis, das schon fast leer ist. Selbst zubereitete Schokoäpfel am Büdchen davor sind aber noch zu haben. Schulleiterin Ines Pahl ist mit der Resonanz der Veranstaltung mehr als zufrieden: "Absolut", sagt sie. Viele ältere Leute aus dem Ort seien mit ihren Familien auf sie zugekommen. "Alt und Jung treffen sich. Überall hieß es: Im nächsten Jahr wieder." Diesem Wunsch möchte die Schule natürlich nachkommen.

Ohne die Hilfe der vielen Eltern und des Fördervereins wäre das Ganze nicht möglich gewesen, sagt sie. Auch die Klusstiftung aus Schneidlingen wirkte mit. Der Männerchor sang. Eine Märchenfrau wurde organisiert. "Diesen Zusammenhalt bei der Organisation kann man nicht oft genug loben", so Ines Pahl.

   

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