In der Weihnachtsbäckerei in Borne gab es kürzlich für die Förderstedter Grundschüler viele Leckereien. Die Klasse 3a war beim Bäcker Stelmecke zum Keksebacken eingeladen.

Förderstedt/Borne l Mit ihrer Klassenlehrerin Karin Ehrig ging es auf in die Bäckerei Stelmecke in Borne. Christian Friedrich, einer der beiden Geschäftsführer der Bäckerei, nahm die Schüler in Empfang.

Zuerst verpasste er den Kinder das typische Bäcker-Outfit, zu dem eine Mütze mit einer Nummer gehörte. Diese diente dazu, dass jeder die von ihm selbstgemachten Kekse wiedererkannte. Dann ging es an das Ausrollen des Teiges und das Ausstechen mit Formen wie Mond oder Sterne.

Klassenlehrerin Karin Ehrig musste unter den kritischen Blicken ihrer Schulkinder Teig kneten und ausrollen. Das gab ein Gelächter, während sie sich abmühte, denn die Kinder hatten ihr absichtlich nicht den lockersten Teig gegeben.

"Das macht Spaß", riefen die Grundschüler und verzierten ihr Backwerk mit Streusel, Hagelzucker, Zimt, Schokolade und vielen weiteren süßen Sachen, jeder nach seinem Geschmack. Hannah Schneider und Carla Roßberg bevorzugten Zucker, während Julia Osterwald mehr für Schokolade war.

Die Kekse legten die Kinder auf das Backblech, darunter ein Papierschild mit der jeweiligen Mützennummer, damit jeder seine Kekse auf dem großen Backblech auch wieder fand. Und dann ab in den Ofen.

Das machte Christian Friedrich selbst, damit sich die Kinder nicht verbrannten. Nach achteinhalb Minuten waren die Kekse fertig - noch eintüten und dann zu Hause voller Stolz vorführen und der Familie zu Weihnachten schenken. Schließlich traten die Kinder froh gestimmt mit ihren Keksen die Heimreise an.

Christian Friedrich erzählte noch, dass in der Vorweihnachtszeit täglich vier verschiedene Gruppen in die Bäckerei Stelmecke nach Borne zum Backen kommen, und das neben der regulären Herstellung von Plätzchen, Dominosteinen, Lebkuchenherzen und Stollen.