Seit gestern rollt der Verkehr auf der L 73 in Hecklingen nun auch offiziell. Nachdem die Ascherslebener Straße in den zurückliegenden Monaten grundhaft ausgebaut wurde, weihten Mitwirkende des Bauprojektes die Fahrbahn ein. Kleine "Bürgermeisterhelfer" begleiteten den Termin.

Hecklingen l Obwohl Autofahrer in Hecklingen schon seit einigen Tagen keine Umleitung mehr in Kauf nehmen müssen, um nach Winningen zu gelangen, wurde die L73 gestern noch einmal ganz kurz gesperrt. Anlass war die offizielle Freigabe der Strecke.

Damit geht ein umfassendes Bauprojekt zu Ende. "Das, was wir hier im Ergebnis haben, kann sich sehen lassen", zeigte sich der Bürgermeister der Stadt Hecklingen, Hans-Rüdiger Kosche, zufrieden.

"Das, was wir hier im Ergebnis haben, kann sich sehen lassen."

Die Kommune arbeitete mit vielen Mitwirkenden Hand in Hand. Denn das Land finanzierte den Straßenausbau auf der gesamten Strecke. Die Stadt Hecklingen nahm für den Ausbau der Nebenanlagen mit neuer Straßenbeleuchtung rund 340 000 Euro in die Hand. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf zirka 780 000 Euro.

Hans-Rüdiger Kosche dankte allen Beteiligten, auch den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauzeit sowie der Landesstraßenbaubehörde. Ihre Vertreter nahmen am Termin teil.

Die Behörde setzte im Zuge der Baumaßnahme ein Maximum an Neuerungen um. Damit ist gemeint, dass dem grundhaften Ausbau der L73 in Hecklingen eine weitere Sanierung folgte. Die Landesstraße vom Ortsausgang Hecklingen bis zum Ortseingang Winningen wurde auf einer Strecke von fünf Kilometern saniert. Fachgruppenleietr Rolf Hartmann sprach in diesem Zusammenhang von einer kombinierten Sperrung. So sei die einmal bestehende Baufreiheit genutzt worden, um die L73 auf einem weiteren Teilstück zu erneuern. Das Durchschneiden des Bandes zur offiziellen Freigabe der Straße bereitete gestern vor allem vielen kleinen Hecklingern große Freude.

Kinder der Kita "Gänseblümchen" hatten sich Scheren zur Übergabe mitgebracht. Dafür konnten sie sich kleine Plaketten mit nach Hause nehmen. Diese bescheinigen, dass die Mädchen und Jungen künftig den Titel "Bürgermeisterhelfer" tragen.

Schließlich nutze Hans-Rüdiger Kosche die Gelegenheit, um an alle Autofahrer, die aus Richtung Winnigen in den Ort einfahren, zu appelieren. "Hier gilt Tempo 50", hofft der Rathauschef auf die Vernunft der Verkehrsteilnehmer. Wer sich an die Regeln halte, handele nicht zuletzt auch im Sinne der Anwohner, meinte das Stadtoberhaupt.

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