In Groß Börnecke musste die Freiwillige Feuerwehr 2014 neunmal ausrücken. Das ist ein Ergebnis der Bilanz von Ortswehrleiter Danny Hille. Zur Jahreshauptversammlung resümierte er das zurückliegende Jahr.

Groß Börnecke l Schalmeienklänge zum Auftakt: Natürlich eröffnete die Groß Börnecker Feuerwehr ihre alljährliche Hauptversammlung mit Musik. Dafür sorgte die Kapelle der Feuerwehr. Sie läutete die Versammlung ein. Viele Gäste nahmen daran teil. Dazu zählten der Bürgermeister der Stadt Hecklingen Hans-Rüdiger Kosche, eine Vertreterin des Ordnungsamtes und Ortsbürgermeisterin Ethel-Maria Muschalle Höllbach aus Groß Börnecke sowie Stadtwehrleiter Heinz Broda und Kameraden der Feuerwehren Schneidlingen, Hecklingen und Cochstedt.

In seinem Bericht bilanzierte Ortswehrleiter Danny Hille das zurückliegende Jahr. 96 Kameraden sind in der Feuerwehr organisiert. Neben aktiven Kameraden zählen dazu auch Mitglieder der Kapelle sowie die Mädchen und Jungen der Kinder-und Jugendfeuerwehr und die Mitglieder der Alters-und Ehrenabteilung.

28 Männer und Frauen engagieren sich im aktiven Dienst. Damit sind die Wehrleute noch nicht zufrieden. Wünschenswert, so Danny Hille, wären noch einige Quereinsteiger aus dem Ort. Der Wehrleiter bedauert, dass das Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit derzeit zu gering ist.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Hecklingen schätzt Hille aber positiv ein. "Wo immer es Probleme gibt, egal welcher Art, es wird nach Lösungen gesucht und irgendwie werden sie auch immer gefunden." Das zeige, dass die Sicherheit der Kameraden oberste Priorität habe, ob bei Ausbildung oder Einsatz. Die Unterstützung der Wehr sei stets sicher. Es sei erfreulich zu sehen, wie wichtig, die Arbeit der Helfer eingestuft werde. So wurde im zurückliegenden Jahr Schutzbekleidung mit Hosen, Jacken, Handschuhen sowie Arbeitsleinen angeschafft.

Außerdem investierte die Stadt Hecklingen in ein Digitalfunkgerät, ein Hohlstrahlrohr, Druckbegrenzungsventil sowie diverse Armaturen. An 25 Dienstabenden bildeten sich die Kameraden nach den Dienstvorschriften des Landes Sachsen Anhalt fort. In der Feuerwehrtechnische Zentrale des Salzlandkreises in Staßfurt wurden zwei Wehrleute zum Truppman ausgebildet, und vier absolvierten die Kettensägenausbildung.

Weitere Helfer absolvierten einen Atemschutzausbildungs-Lehrgang sowie Technische Hilfeleistungs-Lehrgänge. 2014 wurde die Börnecker Wehr neunmal alarmiert: Zwei Kleinbrände, sieben technische Hilfeleistungen - so die Bilanz.

Die durchschnittliche Einsatzstärke lag bei zehn Kameraden, obwohl die meisten Einsätze während der Arbeitszeit abliefen.

Gute Arbeit, Werbung und ein Wiedererkennungswert, das ist die Leistung der feuerwehreigenen Kapelle, resümiert Hille. "Mit Spieleinsätzen haben die Musikanten die Feuerwehr und auch die Stadt würdig vertreten."

Alle Vorbereitungen laufen nun darauf hinaus, in diesem Jahr das 55-jährige Bestehen der Kapelle mit Freunden und anderen Spielmannzügen würdig zu feiern.

Wehrleitung wird gewählt

Am Abend wurde dann Wehrleiter Danny Hille bei einer Wahl für die nächsten sechs Jahre von den Kameraden bestätigt. Daniel Franke als Stellvertreter tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück und übergibt das Amt des Stellvertreters des Wehrleiters an Steffen Westphal ab.

Hans Rüdiger Kosche bedankte sich bei den Männern und Frauen für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit und die Einsatzbereitschaft, "Ohne Sie, die Kameraden im Ort, würde so mansche Veranstaltung nicht möglich sein." Dank gab es auch von der Ortbürgermeisterin Ethel-Maria Muschalle Höllbach. Sie appellierte an die Arbeitgeber der Kameraden, diese möglichst unbürokratisch für Alarm-Einsätze frei zu stellen.

   

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