Borne (thö) l Die Gemeinde Borne hat für die Aufstellung eines weiteren Windrades die frühzeitige öffentliche Beteiligung gewählt, um rechtzeitig auf mögliche Einwände von Behörden reagieren zu können. Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates kamen die Planungen für die Erweiterung des vorhandenen Windparks wieder auf den Tisch. Nach den eingegangenen Stellungnahmen stünde aktuell einer Erweiterung nichts im Weg.

Im Rahmen der Planung sei ebenso untersucht worden, ob ein weiteres Windrad möglicherweise Auswirkungen auf die vorhandenen Windräder habe. Denn die sich drehenden Flügel der Windräder sorgen für Turbulenzen in der Luft. Bei einer ungünstigen Standortwahl kann so ein dahinter stehendes Windrad unter Umständen nicht mehr effektiv arbeiten. Das Gutachten habe aber ergeben, dass sich ein zweites Baufenster für ein Windrad öffne, hieß es vom beauftragten Planungsbüro.

Als nächster Schritt folgt nun die öffentliche Auslegung des Bauvorhabens. Hierbei können sich alle Bürger über den geplanten Bau informieren und ihre Anregungen und Bedenken vortragen. In einem weiteren Schritt muss sich der Gemeinderat dann damit befassen und in der Abwägung die Anregungen entweder berücksichtigen oder verwerfen. Erst danach rückt die Baugenehmigung in greifbare Nähe.

Bereits mehrfach in den vergangenen Wochen beschäftigte sich der Borner Gemeinderat mit dem Windfeld und der Erweiterung um eine Anlage. Wenn der Investor die Baugenehmigung erhält, steht ihm außerdem nur ein begrenztes Zeitfenster für die Errichtung der Anlage zur Verfügung.