Kleingärtner der"Goldenen Aue" freuen sich in Hecklingen über eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Das hat eine Jahreshauptversammlung kürzlich deutlich gemacht. Es wurde aber auch über Probleme wie das Verbrenn-Verbot von Gartenabfällen gesprochen. Im Großen und Ganzen sind die Mitglieder aber zuversichtlich.

Hecklingen l In den Parzellen der "Goldenen Aue" tut sich wieder was. Viele Vereinsmitglieder haben schon die ersten Vorbereitungen getroffen, damit es schon bald richtig losgehen kann und im Sommer alles grünt und blüht.

Zur Jahreshauptversammlung standen wie üblich Daten und Fakten der Vereinsarbeit des vergangenen Jahres im Mittelpunkt. Und auch hier stellt das Ergebnis am Ende zufrieden. Das macht ein Beitrag von Hartmut Artes deutlich. Für die Volksstimme hat der Schriftführer des Vereins die wichtigesten Informationen der Sitzung zusammengefasst.

"Der Hecklinger Kleingartenverein `Goldene Aue` kann auf eine 89-jährige Geschichte zurückblicken. Dieser Satz stand am vergangenen Sonnabend am Anfang des Rechenschaftsberichtes, den der Vereinsvorsitzende, Klaus Hildebrandt, den Mitgliedern zur Kenntnis brachte. Die Jahreshauptversammlung stand im Zeichen der erfolgreichen Vereinsarbeit des vergangenen Jahres." Dazu gehöre natürlich eine ausgeglichene Finanzbilanz und die (fast immer) gute Zahlungsmoral und Einsatzbereitschaft der Mehrheit der Gartenfreunde. Hartmut Artes: "Erfreulich ist auch, dass die Ortsbürgermeisterin, Elke Atzler, sich der Belange des Vereins und des Vereinslebens in Hecklingen annimmt und offen auf Fragen und Probleme einging. So stößt bei den Gartenfreunden das nach wie vor bestehende Verbot des Verbrennens der Gartenabfälle zu festgelegten Zeiten auf wenig Verständnis, dient es doch auch oft der Vernichtung resistenter Pflanzenschädlinge, zumal es gegen `importierte` Schädlinge kaum alternative Bekämpfungsmethoden gibt."

Im Kleingartenverein "Goldene Aue" in Hecklingen sind über 100 Mitglieder aktiv. Die Ehrenamtlichen bewirtschaften alles in allem 118 Parzellen.

Der Altersdurchschnitt der Mitglieder liegt bei 59 Jahren. "Zurzeit halten sich die Zu- und Abgänge die Waage. Wir freuen uns, dass 2014 auch junge Familien mit Kindern zu uns gekommen sind. Weitere Leute sind herzlich willkommen." Das älteste Mitglied in der "Goldenen Aue" ist 86 Jahre. Im nächsten Jahr blickt ein anderer Gärtner auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurück.

Hartmut Artes berichtet, dass die Anlage sich über sechs Hektar Land erstreckt und die Parzellen unterschiedlich groß sind. Es gibt Gärten, die 300 Quadratmeter messen, aber auch welche mit 400 Quadratmetern. Dabei hat der Verein wie viele andere Anlagen auch mit dem Problem des Leerstandes zu kämpfen. Doch Lösungen für brachliegendes Land wurden gefunden. Zum einen gibt es in der "Goldenen Aue" eine Vogelwiese und Tafelgärten. Außerdem übernehmen einige Gartenfreunde mehr als eine Parzelle, damit das Land gepflegt aussieht. "Wir haben die brachliegenden Gärten im Griff", kann Vorstandsmitglied Hartmut Artes mit Sicherheit sagen.

"Nun gilt es, mit Optimismus und Elan das neue Gartenjahr zu beginnen. Dabei nimmt die Fortführung der Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung vorrangige Stellung ein", sagt Hartmut Artes.