Der auch als "Hohenerxleber Himmelsscheibe" bekannte überfahrbare Kreisverkehr sorgt weiter für Diskussionen. Im Ortschaftsrat wurde Dienstagabend überlegt, wie man den erst im November 2014 fertig gestellten Kreisel sicherer machen könnte.

Hohenerxleben l Ausgangspunkt der Diskussion sei laut Ortsbürgermeister Sven Wagner, dass sich einige Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln halten würden. Der überfahrbare Kreisverkehr wird nicht für voll genommen und wie eine Kreuzung überquert, obwohl das nur Großfahrzeugen vorbehalten ist. Zu überprüfen wären demzufolge Alternativen, wie zum Beispiel, den Kreisel wieder zu einer "normalen" Kreuzung zu machen.

"Es ist doch viel wichtiger, unsere beiden gefährlichen Kreuzungen am Autobahnzubringer zu entschärfen."

Fachbereichsleiter Wolfgang Kaufmann von der Verwaltung der Stadt Staßfurt erklärte: "So wie es jetzt ist, ist es rechtskonform." Man könne aber auch die Möglichkeit prüfen, den Kreis optisch besser sichtbar zu machen. Und ursprünglich hätte das auch so in der Planung gestanden. Die Erfahrung habe derweil gezeigt, dass Farbe auf solchem Kopfsteinpflaster nicht sehr haltbar sei. Auch Kaufmann plädierte für die "einfachste Lösung", wieder eine Kreuzung einzurichten.

Mike Hartmann meinte, dass dann der Vorwurf der Steuer- verschwendung entstehen könnte. "Es ist doch viel wichtiger, unsere beiden gefährlichen Kreuzungen am Autobahnzubringer zu entschärfen, wo zuletzt die 70-km/h- Begrenzung aufgehoben wurde", so der Hohenerxleber.

Der ländliche Kreisverkehr ist Teil der Straßenbaumaßnahme Friedensallee Süd, deren Kosten sich insgesamt auf 380 000 Euro belaufen.