Nach zwei Tagen intensiver Probe geben die Wolmirslebener Kinder drei Vorstellungen im Rahmen ihres Zirkusprojektes. Da zeigt sich: Das Training hat sich gelohnt. Wie gestandene Artisten bewegen sich die Kinder in der Manege.

Wolmirsleben l Die erste Vorstellung im Zirkuszelt war in Wolmirsleben ausverkauft. Als sich am Freitagmorgen der Vorhang in der Manege zum zweiten Mal öffnet, bleiben nur wenige Plätze leer. Eltern und Großeltern sind gekommen, um das Ergebnis des Zirkusprojektes von Grundschule, Basisförderschule und Kindertagesstätte zu sehen. Im Publikum sitzen außerdem Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr und der Wolmirslebener Bürgermeister Knut Kluczka. Stöhr zeigt sich in der Pause von dem Programm begeistert. Das sei für die Kindereinrichtungen in der Gemeinde eine tolle Sache, lobt er. Vor allem sei das Konzept in dem Projektcircus, wie er sich selbst nennt, stimmig. Rund 200 Mädchen und Jungen haben die Artisten in das zweistündige Programm eingebunden.

Für den großen Auftritt hat der Zirkus sogar die Kostüme für die Kinder dabei. Ständig wechseln sie die Kostümierung für ihre Auftritte in der Manege. Super gefällt ebenso der Grundschulleiterin Mareike Pilz die Vorstellung. Das Konzept lobt auch sie. Eine Schülerin führt mit einem Artisten durch das Programm. Abwechslungsreich und unterhaltsam ist die Vorstellung gestrickt. Vor allem aber genießen die Kinder ihren Auftritt im Rampenlicht. Für die Schulleiterin steht schon fest, dass sie in den kommenden Jahren den Zirkus noch einmal nach Wolmirsleben einladen wird. Das sei ein schönes Ziel für die kommenden Jahre, meint sie. Denn schließlich muss die Veranstaltung auch finanziert werden.

   

Bilder