Schneidlingen l Frühlingszeit heißt auch Kleingartenzeit. Jetzt schon beginnen die Kleingärtner mit dem Säen und Pflanzen, um in einigen Monaten zu ernten. Sigrid Fröhlich besitz am Ortsrand von Schneidlingen einen kleinen Garten. "Ich beginne jetzt schon mit dem Pflanzen", sagt sie. Kohlrabi und anderes Gemüse könnte schon in das Beet gesetzt werden, meint sie. Daneben erfreut sie sich aber an den vielen Frühblühern. "Ich liebe Narzissen und Tulpen", gesteht sie. Der Frühling ist für sie die schönste Jahreszeit. "Alles erwacht und blüht", freut sie sich.

Der Kleingarten ist für sie ein Rückzugsort. "Hier kann ich mich richtig entspannen und mal den ganzen Alltagstrubel vergessen", freut sie sich auf die Stunden in ihrem Garten. Die Arbeiten unter freiem Himmel machen ihr Spaß.

Nur versteht sie nicht, warum die Kleingärtner ihre Gartenabfälle nicht mehr verbrennen dürfen. Sie könne das Problem nicht verstehen, dass das auf dem Land nicht mehr möglich sein soll. Im Nachbarkreis, ergänzt, sie dürften die Bürger ihre Gartenabfälle noch verbrennen. Das müsste allen Kleingärtnern im Land erlaubt werden, spricht sie sich aus. Anders seien einige Schädlinge kaum in den Griff zu bekommen, ist sie überzeugt. Sie könne ihre Gartenabfälle nicht jedes mal mit dem Auto viele Kilometer transportieren. Das koste nicht nur viel mehr Geld, sondern verschmutze ebenso die Umwelt.