Die Verbandsgemeinde Saale-Wipper hat ihre Gemeindeelternvertretung für die Kindertagesstätten. Sandra Herbst aus Güsten ist die Vorsitzende und freut sich auf die Arbeit.

Güsten/Osmarsleben l Wenn es um Kinder geht, blüht das Herz von Sandra Herbst auf. Die junge Frau aus Güsten ist dreifache Mutter. "Kinder sind das Beste, was man haben kann", zeigt sich die 36-Jährige überzeugt.

Dass diese Einstellung bei Sandra Herbst Hand und Fuß hat, zeigt auch ihr ehrenamtliches Engagement. Ihr Nachwuchs besuchte und besucht die Kindertagesstätte Pünktchens Stromerland in Osmarsleben. Sie selbst ist im Elterkuratorium aktiv und seit September 2014 auch dessen Vorsitzende. "Die Atmosphäre in der Einrichtung ist sehr familiär. Erzieher und Eltern arbeiten gut zusammen", sagt Sandra Herbst. Für sie die Motivation sich einzubringen. "Wir besprechen alle Entscheidungen und haben als Eltern einen guten Stand."

Mit Sitz im Ausschuss

In ihrer Funktion als Elterkuratoriumsvorsitzende ist Sandra Herbst auch in die Gemeindeelternvertretung Saale-Wipper gekommen. "Hier arbeiten alle zusammen, die den Elternvertretungen in den Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde vorstehen", erklärt Sabine Rotter. Sie ist in der Gemeindeverwaltung für Schulen, Kindertagesstätten und Jugend zuständig.

Dass es die Gemeindeelternvertretungen gibt, hängt mit dem neuen Kinderförderungsgesetz (KiFög) des Landes Sachsen-Anhalt zusammen. "Eine gute Neuerung, die das Gesetz mitgebracht hat", meint Sabine Rotter. "Denn wir als Verwaltung haben so einen direkten Draht zu den Eltern, ohne dass wir über die Träger der Einrichtungen gehen müssen."

Die Verwaltungsmitarbeiterin hat deshalb im Ausschuss für Schulen und Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde vorgeschlagen, der Vorsitzenden der Gemeindeelternvertretung, also jetzt Sandra Herbst, einen Platz im Ausschuss als Sachkundiger Einwohner mit beratender Stimme zu geben. Vorsitzender Siegfried Westphal und die anderen Mitglieder haben dem sofort zugestimmt. Der Ausschuss gibt dem Verbandsgemeinderat die Empfehlung, das auch in die noch zu beschließende Hauptsatzung einzufügen und damit festzuzurren.

Engagierte Arbeit

"Die Gemeindeelternvertreter arbeiten alle ehrenamtlich. Wenn die Vorsitzende mit im Ausschuss sitzt, hat das Gremium einen offiziellen Charakter und das ist auch eine schöne Anerkennung für das wichtige Ehrenamt", sagt Sabine Rotter.

Sandra Herbst wurde aus den Reihen der Elterkuratoirumsvorsitzenden aller Kitas in Saale-Wipper gewählt. "Ich habe die Aufgabe gern übernommen, weil ich weiß, dass in der Gemeindeelternvertretung alle engagiert sind. Hier kommt eine Gruppe zusammen, die gemeinsam etwas für die kleinsten Kinder in der Verbandsgemeinde erreichen will", sagt Sandra Herbst. Sie freut sich auf die Zusammenarbeit in der Gruppe und mit der Politik im Fachausschuss.