Christi Himmelfahrt, Vater-, Herren- oder Männertag. Egal, wie man ihn nennt. Der Feiertag bietet immer Anlass für Begegnungen der besonderen Art. Ob per Drahtesel oder auch mit einer alten Feuerwehr, die Transportmittel zu den Treffpunkten sind sehr vielseitig.

Staßfurt l Auf ihre Drahtesel schwangen sich bereits am Vorabend 28 Kinder vom Leo-treff und radelten mit ihren Betreuerinnen von Leopoldshall an der schönen Liethe entlang zum Schloss Rathmannsdorf, wo die Zelte aufgeschlagen wurden. "Der Feiertag kommt uns gelegen für solche Mehrtagesbegegnungen", erklärt Manuela Alsleben. Die Kinder haben hier bis heute am Standort des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums, von dem der Leotreff betreut wird, drei Tage Vergnügen zwischen Spaß-Olympiade und Lagerfeuer.

Über ganz andere Begegnungen freute sich gestern Ingo Schramm. In seinem Fahrzeugmuseum in Staßfurt machte ein Opel-Blitz Station. Der Magdeburger Helmut Sulfian hat eigentlich mit der Feuerwehr an sich nichts am Hut, wie er verrät, er mache seit 40 Jahren Mucke als DJ "Willi De Henn". Sein Feuerwehr-Auto, das mit "Freiwillige Feuerwehr Eidengesäss" beschriftet ist und aus Bayern stammt, sei voll einsatzfähig, fand der "Einsatzleiter" staunendes Interesse ringsum. Zuvor waren schon vier NVA-W-50 aus Bernburg hier gelandet. Und auch Trabantfreunde aus Halberstadt führte ein Ausflug hierher.

Derweil trafen sich die Staßfurter Schützen zum Himmelfahrtsschießen auf dem Vereinsgelände. Nach Adler-, Biathlon- und Dart-Wettbewerben ließen sie sich von ihren Frauen verwöhnen.

Und eine über 25 Jahre währende Tradition pflegten über den Feiertag Eddy Kießling und seine Jungs aus Sachsen-Anhalt. Der Schwabe lässt es sich seit 1988 nicht nehmen, den "wilden Osten" zu besuchen und den Männertag an Bode und Liethe zu feiern.

   

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