Güsten (ky) l Die Bestandsfähigkeit der Grundschulen in Güsten ist sicher. Das sagt Sabine Rotter, in der Verbandsgemeinde zuständig für Schulen, Kindertagesstädten und Jugend. "Wir sind auf der ganz, ganz sicheren Seite und brauchen keine Angst haben, dass eine Schule in Frage gestellt wird", so Sabine Rotter. Die Verwaltung hat diese Bereiche zum aktuellen Schuljahr geöffnet. Politisch war dieses Vorgehen deshalb nicht unumstritten. Es gab zudem Befürchtungen, dass Schulen ohne ihre festen Bezirke nicht mehr auf ihre Schülerzahlen kommen könnten, um erste Klassen bilden zu können. Die Verwaltung hatte in diesem Zusammenhang auch klargestellt, dass es zu Verschiebungen kommen kann. Es könne aber nicht vorhergesagt werden, wie hoch sie ausfallen und in welche Richtungen sie gehen. Die aktuellen Zahlen zeigen jetzt aber, dass sich Eltern und Kinder in den meisten Fällen für die Grundschule in ihrer Nähe entscheiden. "Die Schüler reisen nicht hin und her", sagt Sabine Rotter.Die Erhebung, die von der Verwaltung den Ausschussmitgliedern im Gremium für Schulen und Kindertagesstätten vorgelegt wurde, resultiert aus den Schulanmeldungen vom Februar dieses Jahres. Gravierend sind die Schülerzahlen in Giersleben. Das rührt aus der Schließung der Neundorfer Grundschule. "Eine Vielzahl der Kinder kommt jetzt nach Giersleben", sagt Sabine Rotter.