Die Arbeiten sind abgeschlossen. Nun kann in Borne mit dem Energiesparen begonnen werden. 290 Straßenlampen wurden in der Gemeinde durch moderne und hocheffiziente Leuchtmittel ersetzt. Und auch Fachleute können bestätigen, dass die Lichtqualität nicht schlechter, sondern besser geworden ist.

Borne. Jeder spricht heutzutage vom Energiesparen. Die Gemeinde Borne setzt es um. Die Kommune hat die energetische Umrüstung in Angriff genommen und die Arbeiten konnten in dieser Woche abgeschlossen werden.

Gemeinsam mit der esc GmbH aus Bad Mergentheim, die vor Ort durch Wilfried Kusig vertreten wurde, wurde ein schlüssiges Konzept zur Umrüstung der Beleuchtung in der Gemeinde in der Egelner Mulde erarbeitet.

Energiekosten werden reduziert

290 Lampen wurden in der Gemeinde nun auf weißes, engergiesparendes Licht umgerüstet. Durch den Einsatz von modernen und hocheffizienten Metalldampflampen wird bei gleicher Lichtqualität eine Energieeinsparung von über 65 Prozent in der Straßenbeleuchtung erreicht. Somit können die Energiekosten für die Kommune um jährlich 20 000 Euro reduziert werden. Sven Kaczmarek, der in Wolmirsleben eine Elektro Firma betreibt, hat mit seinen Mitarbeitern die Umrüstung übernommen. "Auch wir sind begeistert von dem Ergebnis. Trotz der geringeren Wattzahlen, leuchten die Lampen in der Gemeinde nun viel heller", erklärt Kaczmarek. Die alten Lampen mit 125 Watt wurden gegen 35 Watt-Lampen ersetzt. Also sagen auch die Fachleute, dass Borne nun ein besseres Licht hat.

Bürgermeister Dietmar Guschl zeigt sich ebenfalls zufrieden und bedankte sich bei den beteiligten Firmen für die schnelle Erledigung. "Mir war es wichtig, dass die Arbeiten abgeschlossen werden, wenn die Lampen noch lange brennen. Jetzt in der Winterzeit wird es ja früher dunkel", so Guschl. Ja, und da mussten die Elektriker eben auch einmal bei minus 15 Grad auf den Steiger und Lampen austauschen. Doch es hat sich gelohnt.

Bei den meisten Lampen mussten nur die Schaltgeräte ausgetauscht werden. Im Vorfeld wurde darauf geachtet, dass nur die gesamten Leuchtköpfe gegen neue ersetzt wurden, die veraltet oder defekt waren.

Wo man anderenorts auch erhaltenswerte Leuchtenköpfe entsorgt, wurde in Borne großen Wert auf die Nachhaltigkeit gelegt. Der Nutzen und die Machbarkeit standen bei diesem Konzept für die Kommune immer im Vordergrund. "Außerdem war es wichtig, das regionale Firmen diesen Auftrag bekommen", ergänzt Bürgermeister Guschl.

Dank an den Borner Gemeinderat

Neben der Energieeinsparung werden durch die neuen Lampen auch die Wartungsintervalle deutlich verlängert und somit langfristig weitere Kosten in der Unterhaltung eingespart.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung wird zudem allein aus der Energieeinsparung finanziert und schafft sogar sofort zusätzlich freie Finanzmittel für andere Aufgaben in der Kommune. Dietmar Guschl hat da auch schon eine Idee. Auf dem Spielplatz der Gemeinde soll sich etwas tun. Auch die Umwelt kommt bei dieser Maßnahme nicht zu kurz. Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist ein weiterer Vorteil.

"Ich bin froh, dass der Gemeinderat dieser Maßnahme zugestimmt hat und möchte mich daher bei allen Mitgliedern nochmals bedanken", schloss Dietmar Guschl ab.