Der Staßfurter Heimatzirkus Probst, die Nr. 1 Ostdeutschlands, ist auch für die Kinder und Jugendlichen ein besonderer Anziehungspunkt. In den Winterferien besuchten daher die Teilnehmer der Feriengestaltung des Mehrgenerationenhauses der Volkssolidarität den Zirkus in seinem Winterquartier in der Hohenerxlebener Straße.

Staßfurt. Strahlender Sonnenschein begleitete die Jugendlichen bereits auf dem Hinweg vom Luisenplatz zum Standort des Zirkus.

Susanne Schmeißer hatte mit ihrem Team die Möglichkeit erhalten, den Besuch des Winterquartiers als einen Höhepunkt der Feriengestaltung anzusehen. Und kein geringerer als Rüdiger Probst selbst führte seine Gäste durch das weiträumige Gelände zwischen Bode und Hohenerxlebener Straße, wo die Tiere täglich ihre gewohnten Trainingseinheiten vollführen.

Am Zugang zum Gelände begrüßten drei der älteren Sibirischen Tiger die Gäste. Sie hatten an diesem Tag frei, war ihnen doch am Tag zuvor eine erforderliche Spritze verabreicht worden und Rüdiger Probst hatte so auch etwas Zeit für die kleinen Zirkusfreunde.

Keine Angst brauchten die Kleinen vor den großen Tieren zu haben. Besonders dann, wenn sie von Rüdiger Probst bereitgestellte Brötchen verfüttern durften. Die Exoten sehen nur so gewaltig aus, sind in ihren Heimatländern jedoch normale Haustiere. Auch die "Wüstenschiffe" zeigten sich ohne Futtergaben sehr zutraulich.

Viel Wissenswertes erfuhren die Kinder und Jugendlichen über das Leben der Tiere, ihre Haltung und ihre "Arbeit" im heimatlichen Zirkus.

Die Pferde warteten in ihren Boxen auf Arbeit, ließen es sich gut gehen. Kurz konnte noch Mercedes Probst begrüßt werden, deren Metier diese Tiere sind.

Die Ponys hingegen wurden gerade zu den täglichen Proben abgeholt. Bei der Größe der Gruppe war es jedoch nicht möglich, diesen Proben beizuwohnen. Die Besucher konnten dann rein zu den Tigern, die auch hier in ihren Behausungen die Ruhe pflegten. Die Gäste wurden vorher eindringlich ermahnt, genügend Abstand zu halten. In kleinen Gruppierungen konnten sie den Lieblingen von Rüdiger Probst dann recht nahe kommen.

Der nahe Spielplatz wurde von den anderen Kindern zur Überbrückung genutzt.

Dann konnten die außer Rand und Band geratenen kleinsten Vierbeiner beobachtet werden, die Hunde der Familie, und zwar die, die mit ins Programm eingebaut werden sollen.

Ein gelungener Feriennachmittag für die über 20 Kinder und Jugendlichen der Feriengestaltung des Mehrgenerationenhauses.