Die fünfte Jahreszeit ist nun auch in der Egelner Mulde angekommen. In der Grundschule Westeregeln wurde gestern Fasching gefeiert. Mit Umzug, Tanzspielen und leckerem Buffet fehlte nichts, was zu einer richtigen Karnevalsparty gehört.

Westeregeln. Das Mathebuch wurde gestern gegen eine Pistole getauscht, statt Pausenbrot gab es Pfannkuchen und statt Jeans und Turnschuhen hüllten sich die Mädchen in schillernde Kleider. Den Schulalltag ließen die Kinder aus der Grundschule Westeregeln gestern komplett hinter sich. Denn auch die fünfte Jahreszeit zieht an den Schülern nicht spurlos vorbei. Statt Stillsitzen im Unterricht, stand gestern Feiern auf dem Stundenplan. Und das können die Westeregelner Grundschüler richtig gut.

Als Cowboy, Prinzessin oder Pirat verkleidet, kamen sie gestern in die Schule. Der Essensraum verwandelte sich in einen Partyraum. Die Kostüme waren an Einfallsreichtum nicht mehr zu übertreffen. Und damit auch die Einwohner von Westeregeln merkten, dass in der Grundschule Fasching gefeiert wird, zogen die kleinen Karnevalisten mit Pauken und Trompeten durch den Ort. Stolz präsentierten die Mädchen und Jungen dabei auch ihre Kostüme.

Wieder in der Schule angekommen, sorgte bereits der DJ, Piratenkapitän Rolf Maluche, für Stimmung. Er spielte die passende Musik. Und es war ganz klar, dass die Kinder nach ihrem Umzug Hunger bekommen würden. Dafür hatten die fleißigen Küchenfrauen ein gutes Hausmittelchen. Sie hatten für alle Grundschüler ein großes Buffet vorbereitet. Es gab Schnittchen, Möhrchen, Gurken, natürlich Süßigkeiten und, wie es sich zum Karneval gehört, Pfannkuchen. Die hatte Familie Specht gesponsert – glücklicherweise ohne Senffüllung.

Nach der Stärkung mussten Gummibärchen und Co. allerdings wieder abtrainiert werden. So hatten die Lehrerinnen einige Spiele vorbereitet. Da Tanzen die beste Bewegung ist, die auch Spaß macht, drehten sich die kleinen Spielchen rund um das Tanzen. Ob Polonaise oder Besen-Tanz, die Kinder hatten sichtlich ihren Spaß. Und so standen sich plötzlich Cowboy und Indianer oder Katze und Maus gegenüber, fassten sich an die Ohren oder Nasen und tanzten gemeinsam zu Stimmungshits.

<6>Mitsingen war selbstverständlich erlaubt. Eher ruhiger ging es dann an der vorbereiteten Bastelstraße zu. Aber auch beim Wissensquiz oder beim Kinderschminken kamen die Mädchen und Jungen wieder zur Ruhe, bevor sie bei der Mini-Playback-Show noch einmal so richtig auf die Pauke hauen konnten.

   

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