Auf ihren Schülerball freuen sich die Staßfurter Gymnasiasten das ganze Jahr. Am Freitag stand die große Party 2011 nun unter dem Motto Fasching.

Staßfurt. Nach "Crazy" und "Schwarz-weiß" hatte sich der Schülerrat wieder für eine farbigere Atmosphäre entschieden. Mit der Organisation der riesigen Party für die knapp 600 Schüler des Dr.-Frank-Gymnasiums wurde der Rat vom Förderverein der Schule unterstützt.

Und angesichts der vielen, vielen Kostüme - unter ihnen übrigens die süße "Zitrone" Pia-Marie Schliwa, eines der frisch gekürten "Jugendweihe-Gesichter 2011" - und der ausgelassenen Stimmung, hatte man wohl wieder den Nerv der Schüler getroffen. Fast alle, selbst die rund 30 Lehrerinnen und Lehrer ließen sich von der närrischen Zeit inspirieren und zogen in Kostümen in den Saal des Salzlandcenters ein. Dort heizte ein Veranstaltungsservice aus Bernburg mit seinem DJ-Team von Anfang an kräftig ein.

Staßfurter Elferrat bei jecken Gymnasiasten

Die Dance-Factory aus Egeln sowie die Bands Take-Off und Teatime sorgten für die passende Live-Mucke. Der Skikurs der Schule ließ sich zu späterer Stunde zusätzlichen Gaudi einfallen. Das Bühnenprogramm hatte aber noch mehr zu bieten. Der Elferrat des Staßfurter Karnevals schickte eine Abordnung zu den jecken Gymnasiasten. Eine bessere Werbung für die Staßfurter Narren hätte es nicht geben können. Schon die Jüngsten der Showtanzgruppe - Elferratsmitglied Marion Stops stellte die Nachwuchsabteilung mit Fünf- bis Achtjährigen vor - sorgten für Begeisterung im Saal.

Schließlich fühlte sich das Prinzenpaar des Staßfurter Karnevals Steffi I. und Steffen I. angesichts der Vielfalt der Kostüme dazu bewogen, die besten zu prämieren. Das Publikum entschied schließlich, welche der ersten drei Plätze von der "Braut, die sich nicht traut", dem Zauberer oder einem Musketier belegt werden sollten. Die erste Wahl fiel auf André May als D\'Artagnan. Felix Kuse, der nicht wie vermutet als Bräutigam, sondern als Zauberer erschienen war, hatte einen Zylinder vom Opa aufgesetzt und wurde als Zweiter gefeiert. Johanna Zimmermann, die tatsächlich ein echtes Brautkleid übergestreift hatte, verriet, dass das einst ihre Mutter trug. Sie wurde Dritte.

Die drei Prämierten aus dieser Runde konnten sich über je einen Getränkegutschein freuen. Natürlich alkoholfrei. Auf das Jugendschutzgesetz achteten die "Pauker" ja generell. Da kannten sie auch trotz Kostüm kein Pardon. Und so ging der Schülerball wie in jedem Jahr für die 5. bis 7. Klassen 20 Uhr zu Ende, für die bis 16-Jährigen um 22 Uhr und für die älteren Gymnasiasten gegen Mitternacht.

   

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