Sechs Einsätze haben die 41 Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Neundorf im vergangenen Jahr gemeistert. Vor allem das jüngste Hochwasser hatte eine hohe Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen gefordert. Während der Jahreshauptversammlung zogen die Blauröcke ein Resümee.

Neundorf. Das Hochwasser in Staßfurt, Löderburg und Athensleben hat jüngst auch die Kameranden der freiwillligen Feuerwehr Neundorf gefordert. Für ihren selbstlosen Einsatz erhielten sie während der Jahreshauptversammlung am Sonnabend vom stellvertretenden Ortswehrleiter Torsten Witte einen großen Dank ausgesprochen. "Ebenso gilt euren Arbeitgebern für die kostenlose Abstellung ein Dank", betonte Witte. Im folgenden Rechenschaftsbericht zeigte er zunächst den Mitgliederstand auf. Von den 41 Kameraden engagieren sich 24 Männer und zwei Frauen im aktiven Dienst, fünf Kameraden in der Altersabteilung sowie drei Mädchen und sieben Jungen in der Jugendwehr. Auf Grund einer kontinuierlichen Ausbildung stehen dabei sieben Gruppenführer, 16 Truppführer, 18 Atemschutzgeräteträger und neun Maschinisten mit Lkw-Führerschein zur Verfügung.

"Im Berichtszeitraum wurden wir zu sechs Einsätzen gerufen", resümierte der Redner. Davon mussten zwei Kleinbrände und ein Pkw-Brand bekämpft sowie drei technische Hilfeleistungen vorgenommen werden. Dabei kamen 46 Kameraden mit einer Gesamteinsatzzeit von 46,5 Stunden zum Einsatz. Neben den planmäßigen 47 Dienstveranstaltungen beteiligte sich die Wehr auch im vergangenen Jahr wieder aktiv am kulturellen Leben des Ortseiles und der Stadt Staßfurt, so zum Beispiel mit der Durchführung des Osterfeuers, einem Tag der offenen Tür und der Halloween-Party, die Teilnahme am Festumzug des Salzlandfestes und die gute Zusammenarbeit mit der einheimischen Grundschule und der Kindertagsstätte,.

Dann wies der Ortswehrleiter nochmals auf die Problematik der Ersatzbeschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges hin, ebenso auf erforderliche neue Überhosen für die Atemschutzgeräteträger.

Jugendwehrleiter Matthias Volkland konnte ebenfalls eine positive Bilanz ziehen. "Zusätzlich zu den 38 Dienstnachmittagen beteiligten wir uns an sportlichen Jugend-Wettkämpfen und dem Zeltlager des Landkreises und unterstützten die aktiven Kameraden bei ihren Veranstaltungen", so Volkland.

Stadtwehrleiter Olaf Simon hob besonders das weitere Zusammenwachsen in den Bereichen der aktiven und der Alterskameraden sowie beim Nachwuchs hervor. In ihren Grußworten dankten der Staßfurter Oberbürgermeister René Zok, Ortsbürgermeister Burkhard Hennicke und Olaf Simon für den Förderverein der Staßfurter Feuerwehr den Kameradinnen und Kameraden für die hohe Einsatzbereitschaft in ihrem Ehrenamt und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft. An der Jahreshauptsversammlung nahmen außerdem die Fachgebietsleiterin der Stadtverwaltung, Susanne Henschke, die Ortschaftsräte Niko Zenker, Eberhard Freudenberger und Fred Hänsel sowie Vertreter der Ortswehren aus Löderburg, Rathmannsdorf, Staßfurt, Förderstedt und Brumby teil.