Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Frauentag" fand am Dienstag eine große Festveranstaltung im Tilly-Saal des Staßfurter Salzlandtheaters statt. Neben dem Bühnenprogramm mit politischem Kabarett und afrikanischer Trommlergruppe zeichnete Oberbürgermeister René Zok fünf Staßfurterinnen für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement aus.

Staßfurt. Frauen sind doch am schönsten, wenn sie lachen. Darüber ist sich die Männerwelt wohl einig. So wollten die Herren der Schöpfung anlässlich des Frauentages ihren Damen - und hinsichtlich des schönen Anblicks ihrer Damen vermutlich auch sich selbst - etwas besonderes bieten. So luden sie die Magdeburger Hengstmannbrüder auf die Bühne des Staßfurter Salzlandtheaters und die Frauen in die Publikumsränge.

Zweifelsohne - die Rechnung ging auf. Durch den restlos gefüllten Tilly-Saal schallte ein einziges Gegacker und Gelächter - hervorgerufen durch die Sketche des politischen Kabarett-Programmes der Hengstmänner.

Frauen: Tatkraft, Ideen und Gemeinsinn

Hintergrund dieser außergewöhnlichen Frauentagsveranstaltung war die Auszeichnung fünf Staßfurter Frauen, die sich in den vergangenen Jahren in besonderer Weise für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt haben. "Die Nominierungen hierfür kamen aus den Vereinen und Verbänden der Gemeinden selbst", erklärt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Staßfurt, Christine Fischmann. "Die Entscheidung, wer die Auszeichnung letztlich erhält, wurde seitens der Stadt getroffen", ergänzt Oberbürgermeister René Zok.

So fiel die Wahl schließlich auf Brigitte Köplin (Seniorenbeiratsvorsitzende), Sigrid Hermanns (Übungsleiterin und Geschäftsführerin des SV Salzland), Renate Wendel (Volkssolidarität Förderstedt), Christa Kummerow (Übungsleiterin des Gesundheits-, Rehabilitations- und Behindertensportvereins) und Thea Schmidt (vielseitig kulturell engagiert in Kindereinrichtungen und auf Festen). Einen großen, bunten Frühlingsstrauß inklusive Glasvase gab es zusätzlich zur öffentlichen Würdigung. Einblicke in das vielseitige Wirken der Frauen, machte auch schnell deutlich, warum ausgerechnet sie diese Auszeichnung verdienten. Oberbürgermeister René Zok hob besonders das ehrenamtliche Engagement hervor. Würdigte hier allerdings alle Frauen, die sich ehrenamtlich einbringen. "Sie schenken der Gemeinschaft nicht nur ihre Zeit sondern auch ihre Tatkraft, gute Fähigkeiten und Ideen. Sie bringen Gemeinsinn, Solidarität und Zivilcourage in unsere Gesellschaft", so der OB.

Und das 100. Jubiläum des Frauentages zeichne den idealen Anlass, hierfür einmal "Danke" zu sagen. Zudem gilt das Jahr 2011 als europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit - noch ein Grund mehr, sich bei den vielen ehrenamtlich Tätigen zu bedanken.

Abgerundet wurde das Frauentagsprogramm mit Ehrung und Hengstmann-Kabarett durch die Bernburger Trommlergruppe MiMa, die mit afrikaischen Rhythmen den Tilly-Saal und auch so manche Frauenhüfte in Schwung brachten.

 

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