Das vergangene Jahr ließen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Westeregeln am Sonnabend bei ihrer Jahreshauptversammlung Revue passieren. Wehrleiter Steffen Spangenberg lobte die Arbeit und das Engagement der Kameraden. Zahlreiche Höhepunkte prägten das Jahr 2010 in der Wehr.

Westeregeln. Für alle Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Egelner Mulde war das vergangene Jahr sehr ereignisreich. Nach der Gründung der Verbandsgemeinde wurden auch die Feuerwehren zu einer Verbandsgemeindefeuerwehr zusammengelegt, die nun aus den einzelnen Ortsfeuerwehren besteht. Dieses Ereignis spielte auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Westeregeln am Wochenende eine große Rolle.

Und auch innerhalb der Westeregelner Wehr gab es Veränderungen, wie Steffen Spangenberg, Wehrleiter, am Sonnabend bekannt gab. So gab Nick Spangenberg seine Position als Jugendwart zum 30. November ab. "Erst einmal vielen Dank für die geleistete Arbeit. Zum Glück hatte Nick Spangenberg ein neues Team eingearbeitet, so dass ohne Unterbrechung der Jugendfeuerwehrdienst weiter gehen konnte", so Steffen Spangenberg. Neuer Jugendwart ist Martin Braune. Seine Stellvertreter sind Daniel Söchting und Sebastian Hoppe. "Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit vom Verbandsgemeindejugendwart Christopher Patela", ergänzte der Wehrleiter.

Und eines hält alle Ortswehren in der Verbandsgemeinde seit dem vergangenen Jahr auf Trapp. Es muss eine Risikoanalyse mit Bedarfsplan erstellt werden, die bis zum 31. Mai vorliegen muss.

Die Feuerwehr Westeregeln besteht derzeit aus 55 Mitgliedern, die sich 24 aktive, 14 passive und Frauen sowie 16 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr aufteilen. Im 14-tägigen Rhythmus führen die Kameraden in Westeregeln ihre Dienstabende durch. Insgesamt waren es im Jahr 2010 28. "Leider lässt die Dienstbeteiligung und die Pünktlichkeit manchmal zu wünschen übrig. Das muss sich bessern", machte Wehrleiter Spangenberg deutlich.

Einige Dienste wurden auch mit Nachbarwehren durchgeführt. Dazu zählten ein Erste-Hilfe-Lehrgang, die Übung mit Wasserförderung über lange Wegstrecken, sowie eine Einweisung durch die Egelner Wehr.

Neun Einsätze im vergangenen Jahr

Zu neun Einsätze wurden die Kameraden aus Westeregeln im vergangenen Jahr gerufen, darunter sechs Hilfeleistungen und drei Brandeinsätze. So musste unter anderem ein Hund, der in einem Tor eingeklemmt war, befreit, Ölspuren beseitigt, Personen nach einer Havarie an einer Gasleitung evakuiert, oder brennende Strohballen gelöscht werden.

"Für die geleistete Arbeit möchte ich mich noch einmal bei allen Kameraden bedanken", machte Steffen Spangenberg deutlich. Doch die Feuerwehr ist nicht nur für Brand- und Hilfeleistungen da. Auch am kulturellen Leben sind die Kameraden beteiligt. Das lobten auch Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr und André Kulak, Bürgermeister der Gemeinde Bördeaue, die beide an der Jahreshauptversammlung teilnahmen und die Arbeit und das Engagement der Kameraden lobten.

Ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr war die Lieferung des Mannschaftstransportfahrzeuges. "Nach jahrelangem Kampf konnten wir das neue Fahrzeug Anfang Dezember übernehmen. Wir danken dem Verbandsgemeindebürgermeister und dem Verbandsgemeinderat, die dem Kauf zugestimmt haben", machte der Wehrleiter deutlich.

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