Die Hecklinger Basilika macht neue Werbung in eigener Sache. Weil die Klosterkirche Sankt Georg und Pancratius an der Straße der Romanik gelegen ist, bringt das dem historischen Bauwerk zur Vermarktung als touristisches Ziel viele Pluspunkte ein. Der Landestourismusverband Sachsen-Anhalt hat jetzt im Rahmen der länderübergreifenden Aktion "Cross-CulTour" Schautafeln im neuen Design vor allen Bauwerken an der Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt anbringen lassen, auch in Hecklingen.

Hecklingen. Das Bild der drei Info-Aufsteller vor der Basilika in Hecklingen hat sich vor Kurzem gewandelt. Was sich geändert hat und warum, erklärt Roland Johannknecht vom Landestourismusverband Sachsen-Anhalt, der den Wechsel mit begleitet hat. Ziel sei es, "die Vermarktung der Bauwerke in Sachsen-Anhalt auch auf internationaler Ebene weiter zu forcieren", erklärt der Projektleiter den Hintergrund. Die Straße der Romanik werde damit als Teil der europäischen Kulturstraße Transromanika begriffen. Daraus bilde sich seinen Worten zufolge eine wiederum völlig neue europäische Kulturroute heraus. "Das wurde sichtbar gemacht mit dem Projekt ¿Cross-CulTour\'." Und dazu gehöre wiederum die neue Beschilderung aller Bauwerke, die an der Straße der Romanik in 65 Orten gelegen sind.

In Hecklingen sind Informationen zur Klosterkirche und zur Straße der Romanik jetzt auch in englischer Sprache nachzulesen. Optisch hat sich das Aussehen der Tafeln auch im Design verändert. "Das Schöne an der Sache ist, das andere Partnerländer Tafeln mit dem gleichen Design verwenden." Und das wiederum fördere den Wiedererkennungswert, meint Johannknecht. Inhaltlich wurden im Zuge der Neugestaltung kleinere Änderungen vorgenommen.

Touristen, Besucher der Stadt und Einwohner können nach wie vor die wichtigsten historischen Daten und Fakten nachlesen - von der Ersterwähnung Hecklingens 944 bis zur Restaurierung der Stuckengel in der Basilika 2001.

Schließlich gibt es eine Übersicht zur touristischen Infrastruktur mit Übernachtungsmöglichkeiten, der nächst gelegenen Touristeninformation, Wohnmobilstandorten und Ausflugstipps in der näheren Umgebung.

Finanziert wurde das Projekt Johannknecht zufolge über ein Sponsoring des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.