Schönebeck (fm). Mit Ingo Reupsch hat das Polizeirevier Schönebeck einen neuen Leiter Schutzpolizei (alles was Uniform trägt). Der 42-Jährige Hauptkommissar war von Februar 2009 an in gleicher Position im Revierdienst Staßfurt tätig. Er stellte sich einem strengen Auswahlverfahren, als in Schönebeck diese leitende Stelle neu besetzt werden sollte und konnte bei seinen Vorgesetzten überzeugen.

"Wir wollen hier die Besten in Führungspositionen haben", vergibt Revierleiter Andreas Pretzlaff schon einmal Vorschusslorbeeren. Und der Leiter Schutzpolizei (oder auch Einsatzpolizei) sei schließlich "nicht irgendwas", betont Pretzlaff.

Ingo Reupsch ist Vater einer bereits erwachsenen Tochter. Er ist seit 1992 bei der Polizei, zeitweise als Bereitschaftspolizist, dann im Revier in Dessau. Ende der 90er Jahre nahm er ein Studium an der Fachhochschule der Polizei Aschersleben auf und wurde danach zum Kommissar ernannt. Im Polizeirevier Bernburg arbeitete er als Dienstgruppenleiter und war dann vertretungsweise "Kommissar vom Lagedienst" bei der Landesregierung in Magdeburg. Das sei interessant gewesen, aber: "Ich bin gern an der Basis und kein typischer Schreibtischarbeiter", lässt Reupsch einen Blick auf seine Ambitionen zu. "Ich habe in Schönebeck einen leistungsstarken und ordentlich geführten Einsatzdienst übernommen. Deshalb muss ich an den Strukturen erst einmal gar nichts ändern", sagt der Ordnungshüter.

Reupsch trug sich schon als Jugendlicher mit dem Wunsch, in den Polizeidienst zu treten. "Nach dem NVA-Dienst hatte ich erstmal genug von Uniformen", erinnert er sich. Das hat sich dann aber gegeben.