Von Nora Menzel

Hecklingen. Im Internet surfen, schnell und ohne lange Wartezeit - Noch ist das in vielen Haushalten der Stadt Hecklingen Zukunftsmusik. Doch Betroffene haben Grund zu hoffen. Denn ein flächendeckender Breitband-Ausbau könnte jetzt doch in greifbare Nähe rücken. Anfang Dezember 2010 hatte Hecklingens Bürgermeister Hans-Rüdiger Kosche (CDU) von der Beantragung einer Landesförderung für das schnelle Internet wegen des hohen Finanzierungseigenanteils für die Kommune - dieser läge bei 12,5 Prozent, also 78 000 Euro, so Kosche damals - noch abgesehen. Jetzt scheint die Kommune eine Förderung wieder in Betracht zu ziehen. Das wurde auf der Beratung jüngst im Stadtrat deutlich.

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Hecklingen Heike Ursel Weishaupt sprach das Thema an und teilte mit, dass zum Breitband-Ausbau jüngst ein Termin in Halberstadt stattgefunden habe, der wahrgenommen worden sei. Im Moment treffe die Stadt vorbereitende Maßnahmen, um das Geld für den flächendeckenden Breitbandausbau erfolgreich zu beantragen. Denn nur wenn eine "Unterversorgung" festgestellt werde, habe die Stadt gute Karten, die Mittel zur Verfügung gestellt zu bekommen, sagte die Hauptamtsleiterin.

In Hecklingen mussten sich Firmen im Gewerbegebiet "Bodewiesen" sogar eine eigene Standleitung einrichten, weil sie sich Schwachstellen und Schwankungen im städtischen Breitband-Netz nicht leisten können.